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Artikel Tagged ‘Paypal’

Paypal sorgt weiter für Schub bei eBay

26. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ liewcf

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Der Onlinehandel ist weiterhin auf Erfolgs- und Wachstumskurs. So kann sich das Portal eBay im dritten Quartal 2011 über 32 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum freuen. Dieser stieg nun auf rund 3 Milliarden Dollar. Wichtige Faktoren sind dabei jedoch der Zukauf des Onlinehandel-Dienstleisters GSI und der Online-Bezahldienst Paypal.

Das Geschäft mit Paypal legte um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zu. Im Handel stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 1,7 Milliarden. 200 Millionen entfielen auf GSI. Umgesetzt wurden auf eBay Produkte im Wert von 14,7 Milliarden Dollar, 16 Prozent mehr als zuvor, wobei Autos hier nicht mitgerechnet werden.

98,7 Millionen aktive Nutzer hat eBay und bei Paypal sind 103 Millionen aktive Kundenkonten verzeichnet. Alles in allem erwarte man, dass in Zukunft das mobile Geschäft rund um Smartphones und Tablets stark wachsen wird. Vom Umsatz steckt eBay jedoch auch einiges in die Entwicklung neuer Produkte, weshalb der Gewinn 491 Millionen Dollar betrug, was so manch einen Börsianer enttäuschte.

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Klage gegen ebay wegen Bezahlsystem

20. Juli 2010 Keine Kommentare

Immer wieder erleben wir es, dass kleinere Firmen große Unternehmen aufgrund von ungeklärten oder streitbaren Patenten verklagen. Nun hat es mal wieder ebay erwischt: Eine kleine US-Firma namens XPRT Ventures verlangt von ebay 3,8 Milliarden Dollar, da das Auktionshaus angeblich ein von XPRT Ventures geschütztes Bezahlverfahren verwendet.

2001 machte ebay mit seinem damaligen System Billpoint große Verluste und kaufte daraufhin das noch heute verwendete Paypal. XPRT wirft ebay nun vor, darin sechs Patente unrechtmäßig zu verwenden.

Die Klage ging bei einem Bezirksgericht in Delaware ein. Ob sie ernst zu nehmen ist oder nicht, wird sich wohl in der nächsten Zeit heraustellen.

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Kartellamt: eBay darf Verkäufer Zu PayPal-Nutzung zwingen

26. April 2010 Keine Kommentare

In letzter Zeit machte eBay immer wieder mit umstrittenen Änderungen der Nutzungsbedingungen von sich reden. Unter anderem hatten sich betroffene Verkäufer, die von eBay praktisch dazu gezwungen wurden sich beim konzerneigenen Bezahlservice PayPal zu registrieren, beim Kartellamt über diese Praktiken beschwert.

Das Kartellamt hat seine Prüfung des Falls nun abgeschlossen und sieht keinen Anlass gegen eBay einzuschreiten. Verkäufer auf eBay, die weniger als 50 Bewertungspunkte haben, müssen sich seit kurzem bei PayPal registrieren um Zahlungen entgegennehmen zu können. Kritiker warfen dem Onlineauktionshaus hier Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung vor.

Das Bundeskartellamt hat nun bekannt gegeben, dass eBay dies auch in Zukunft weiter dürfe. Das System gewähre einen reibungslosen Ablauf und habe die Anzahl an Käuferbeschwerden deutlich reduziert. Für die Kunden hätte der Einsatz von PayPal also einen eindeutigen Nutzen.

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Kartellamt prüft Paypal-Pflicht von eBay

15. März 2010 Keine Kommentare

Bereits 2008 hatte sich das Bundeskartellamt die erweiterte Paypal-Pflicht für gewerbliche Händler bei eBay genauer angesehen, konnte dabei damals aber keinen Verstoß feststellen.

Nun häufen sich in letzter Zeit wieder die Beschwerden rund um das Bezahlsystem bei eBay. Diesmal sind es vor allem die kleinen und privaten Händler, die seit Donnerstag gezwungen werden Paypal als einzige Zahlungsmöglichkeit anzubieten.

Den Verkäufern entstehen dabei Gebühren von bis zu 3,9% des Verkaufspreises. Da Paypal zum Konzern selbst gehört, wird eBay nun vorgeworfen einen Wettbewerbsverstoß zu begehen.

Das Bundeskartellamt wird dies nun prüfen und eBay hat angekündigt zu kooperieren.

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Neue Regeln bei eBay – Paypal und Powerseller

15. Februar 2010 Keine Kommentare

Wir hatten ja bereits vor kurzem über die neuen Regelungen bei eBay berichtet. Nun kommen wohl wieder ein paar Neuigkeiten auf eBay Kunden zu.

So sind bestimmte Verkäufergruppen, u.a. auch die Gelegenheitsverkäufer, gezwungen den Bezahldienst Paypal zu nutzen. Einige meinen, dass eBay dadurch nur seinem Tochterunternehmen zu mehr Umsatz verhelfen möchte, was das Auktionshaus jedoch energisch abstreitet.

Auch für Powerseller wird in nächster Zeit einiges anders. Die Umsatzschwelle für Powerseller wird gesenkt, so dass man schneller zu diesem Status kommt. Man muss aber auch mehr dafür tun, denn nur noch wer im Bewertungssystem Topnoten bekommt, darf sich auch weiterhin so nennen.

Von einer Neuregelung rudert eBay jedoch zurück: Im letzten Sommer wurde der kostenlose Versand in bestimmten Kategorien zur Pflicht gemacht. Das gilt in Zukunft nicht mehr.

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