Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Vermarktung von Immobilien – Tendenz steigend. Die regionalen Unterschiede bei der Portalwahl und –bewertung sind dabei groß. So lautet eines der Kernergebnisse der ImmoStudie 2009 des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Vor dem Hintergrund der weiterhin zunehmenden Bedeutung des Internets für informationsoffensive Branchen wie die der Immobilienwirtschaft wurde die ImmoStudie in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. Wie schon 2008 lagen die Schwerpunkte in der Messung der Bedeutung von Vermarktungskanälen wie Internet Zeitungen oder Vermarktungsschildern für die professionelle Immobilienvermarktung – sowie im Vergleich der wichtigsten deutschen Immobilienportale, deren Erfolgsquoten, Effizienz sowie relative Kosten. Erstmals wurden aber in 2009 auch der regionale Vermarktungseinsatz von Immobilienportalen untersucht. Einige Kernergebnisse der ImmoStudie 2009: Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Immobilienvermarktung und führen bei guter Effizienz zu den meisten Vertragsabschlüssen vor Vermittlerhomepages, Zeitungen und Vermarktungsschildern. Mehr als 98 % aller professionellen Immobilienanbieter nutzen bereits Immobilienportale (2008 lag der Wert für die Nutzung noch bei 96,5 %). Zeitungen werden mit 82,9 % immer noch häufig genutzt, doch stehen bei diesem Medium aktuell hohe Kosten einem nur durchschnittlichen Vermarktungserfolg gegenüber. Neben der Betrachtung der reinen Nutzungsquoten wurde auch ein Ranking für die wichtigsten Immobilienportale abgefragt, bei dem die Immobilienunternehmen Punkte vergeben konnten. Immobilienscout24, Immonet.de und Immowelt gingen daraus als die drei führenden Portale in Deutschland hervor. Die Nutzungs- und Weiterempfehlungsraten für Immobilienportale variieren regional stark. Bei der Nutzungsquote kristallisierte sich unter allen Befragten Immobilienscout24 mit 84,1 % als führend, Immonet.de mit 73,9% als Nummer 2 und Immowelt mit 64,1 % als drittes wichtiges Portal in Deutschland heraus. Immobilienscout24 führt zwar das Portalranking an, unterliegt aber beim Effizienzvergleich aufgrund höchster Preise. Insgesamt zeigte sich, dass Immonet.de und Immowelt hinsichtlich der Ausgaben je Inserat in allen Regionen deutlich günstiger sind als Immobilienscout24. Im Bereich Crossmedia, der Kombination von Online- und Zeitungsanzeige, bleibt Immonet.de eindeutig der führende Anbieter in Deutschland. Der Blick auf die Parallelnutzung von Immobilienportalen zeigt, dass die „Ein-Portal-Strategie“ längst ein Auslaufmodell ist: Über 56 % der innerhalb der ImmoStudie 2009 befragten Immobilienanbieter nutzen mindestens drei Portale parallel. Erfreulich wie überraschend: Trotz allgemeiner Rezession planen die Befragten keine großen Korrekturen bei der Anzahl der Angebote und der Ausgaben für Immobilienportale. Die Teilnehmer der ImmoStudie sind professionelle/gewerbliche Immobilienanbieter in Deutschland. 13.800 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft wurden zur Teilnahme aufgerufen, wovon 1.523 Unternehmen teilnahmen und 1.308 in die Stichprobe mit einflossen. Die Ergebnisse wurden über eine standardisierte Online-Umfrage generiert, die zwischen dem 26. März und dem 20. April 2009 unter www.immostudie.de erreichbar war.
Zeitgleich mit dem Relaunch des Webauftritts von nuroa, schliesst die Suchmaschine mit dem Immobilienportal immobilien.de eine Kooperation. Über 150.000 Anzeigen des Portals sind zum Start der Zusammenarbeit in den Suchergebnissen auf nuroa gelistet. Die Suchmaschine findet insgesamt auf über 800 Quellseiten fast 3 Millionen Anzeigen in Spanien und Deutschland.
„Wir versprechen uns von der Kooperation mit nuroa zusätzliche Interessenten für unsere Angebote zu gewinnen“, sagt Peter Stickelmaier, Geschäftsführer immobilien.de.
„Außerdem sind wir überzeugt, dass im Zuge der Kooperation mit dieser reichweitenstarken Suchmaschine unsere Anbieter davon profitieren werden.“
Auch nuroa Business Development Manager David Douek betont die positiven Synergieeffekte für beide Seiten: „Für den Anzeigencontent bieten wir unseren Partnern mehr Visibilität und qualitativen Traffic.“ Das Ziel der vertikalen Suchmaschine ist es, die Angebote auf dem Immobilienmarkt für Suchende übersichtlicher und transparenter zu gestalten.
Neu: Eine Suchbox für alle Stichworte
Mit dem Relaunch bietet nuroa neue Funktionen und eine veränderte Optik: Ab sofort haben die Nutzer die Möglichkeit, über eine einzige Suchbox nach Immobilien in ganz Deutschland oder Spanien zu suchen. Über die Eingabe des Ortsnamens listet nuroa das im Internet verfügbare Angebot an Immobilien. Die Benutzer können auch selektiver über eine uneingeschränkte Eingabe von Stichworten wie Immobilienart, Stadtbezirk oder einzelne individuelle Merkmale die Ergebnisliste bis auf die Wunschimmobilie reduzieren. Ein Beispiel für die Suche mit Stichwörtern auf nuroa wäre „Altbau Wohnung in Berlin Charlottenburg“.
Darüber hinaus steht ab sofort ein erweitertes Angebot an Filteroptionen zur Verfügung. Wer sich in seinen Suchergebnissen nur solche Angebote anzeigen lassen möchte, die über Fotos oder eine Karte zur Angabe des Standorts der Immobilie verfügen, kann die Anzeigen filtern.
Die vereinfachte Struktur der Navigation ist intuitiver und passt sich stärker den Bedürfnissen der Benutzer an. nuroa leitet ihre Besucher bei Interesse an spezifischen Immobilien zu den Anbietern in den Bereichen Mieten, Kaufen und WG-Zimmer weiter.
Wer vor mehr als 10 Jahren eine neue Wohnung oder eine neues Haus suchte, musste am Wochenende sehr früh aufstehen, um dann möglichst schnell den Immobilienteil der Lokalzeitung zu durchforsten. In den dortigen Kleinanzeigen waren in Kurzform Größe, Zimmeranzahl und sonstige Beschaffenheit der angebotenen Immobilien angeben. Nach dem ausführlichen Zeitungsstudium folgten meist viele Telefonate und Besichtigungstermine – die Suche nach einem neuen Zuhause war kompliziert und zeitintensiv.
Heutzutage suchen nur noch die wenigsten so ihr Haus oder ihre Wohnung. Die Immobiliensuche über das Internet ist in den vergangenen Jahren selbstverständlich geworden. Maßgeblich daran beteiligt war Portal ImmobilienScout24, das nun sein 10. Jubiläum feiert. Zu diesem Anlass ist Birgit Ströbel Gast im ImmobilienScout24-Podcaststudio. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung für den Bereich Marketing bei ImmobilienScout24 und schildert im Podcast die Anfänge, Anekdoten und auch Fehler des erfolgreichen Immobilienportals.
Die Immowelt AG und die Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung haben eine weit reichende Kooperation vereinbart. Der Verlag setzt bei der crossmedialen Vermarktung von Immobilien künftig voll auf die Technologie und Vermarktungspower der Immowelt AG.
In einem ersten Schritt sind jetzt zunächst Online-Exposés direkt über das gemeinsame Internet-Portal der Zeitungstitel, www.idowa.de, buchbar. Diese können zusätzlich über Immowelt.de und alle weiteren Portale des Immowelt-Medien-Netzwerks abgerufen werden. Doch schon in Kürze können Immobilien-Anbieter über das Portal auch direkt Print-Online-Kombinationen buchen. Vorteil: Ein Exposé wird unkompliziert nur einmal erfasst und ist sowohl als ausführliche Online-Anzeige als auch als Kleinanzeige in der Zeitung buchbar. Immobilienanbieter können so mit wenig Aufwand die maximale Zahl von potenziellen Interessenten erreichen.
„Die Kooperation mit der Immowelt AG stärkt langfristig unser Immobilienanzeigengeschäft im Online- und im Printbereich“, sagt Lutz Teubert, Vertriebsleiter für Onlineprodukte der Zeitungsgruppe. „In crossmedialen Angeboten liegt zweifellos die Zukunft der Immobilienvermarktung.“
„Unsere Zusammenarbeit mit starken regionalen Tageszeitungen hat sich inzwischen als voller Erfolg erwiesen – für alle Beteiligten“, weiß Immowelt-Vorstand Carsten Schlabritz. „Wir freuen uns, mit einem weiteren Verlag aus dem süddeutschen Raum einen starken Partner für das Immowelt-Medien-Netzwerk gewonnen zu haben.“
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, dann können Sie sich vorstellen, wie eindrucksvoll erst ein eigenes Video ist. Zum Beispiel als Präsentation ihrer Immobilie. Wer heute sein Haus verkaufen will, ein neues Apartment sucht oder den passenden Baugrund in seiner Heimatstadt finden möchte, greift immer weniger auf gedruckte Kleinanzeigen zurück. Im Gegenteil: Der Onlinehandel boomt. Immobilien-Plattformen wie Immomaps & Co laufen herkömmlichen Kleinanzeigen in Zeitungen den Rang ab. Dabei finden Bildanzeigen natürlich wesentlich mehr Anklang als reine Textanzeigen. Der angebotene Artikel verkauft sich entsprechend schneller. Mit der Präsentation des Angebotes als Video kann der potentielle Käufer nun noch besser das Angebot betrachten und sich leichter zum Erwerb entscheiden.
Tipps von www.immomaps.de
• Erschließen Sie einen größeren Kundenkreis
Die in einer multimedialen Immobilienpräsentation enthaltene virtuelle Tour mit einem Immobilienvideo und Immobilien Maps sind erheblich aussagekräftiger als jede Standardpräsentation. Bieten Sie Ihren Kunden eine virtuelle Vor-Ort Besichtigung.
• Beraten Sie stark interessierte und gut vorinformierte Kunden.
Gehen Sie davon aus, dass ein Kunde, der sich nach Studium eines multimedialen Immobilien Exposés an Sie wendet, bereits eine sehr konkrete Vorstellung von der Immobilie hat und entsprechend weitaus mehr als “nur schauen” will.
• Heben Sie Ihr Angebot von vergleichbaren Angeboten ab.
Zeigen Sie Ihren Kunden auf der Anbieterseite die erweiterten Möglichkeiten einer multimedialen Immobilienpräsentation innerhalb Ihres Angebotes auf. Damit schaffen Sie sich einen wichtigen Vorteil bei der Auswahl des zu beauftragenden Immobilienmaklers. Demonstrieren Sie mit der Integration von Immobilienvideos und Google Maps die Dynamik, die man von Ihnen als Immobilienmakler erwartet.
Ein weiterer Vorteil der Immobilienanzeigen unter www.immomaps.de ist die Möglichkeit der regionalen Suche. Nach Angaben der amerikanischen Kelsey Group machten lokale Inhalte bereits im Jahr 2005 rund 45 Prozent aller Anfragen im Internet aus. Schließlich spielt sich unser Leben zu 80 Prozent in einem Umkreis von 25 km ab.