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Artikel Tagged ‘eBay’

Ebay vergrault private Verkäufer

21. Oktober 2009 Keine Kommentare

Das Internet-Auktionshaus Ebay hat in letzter Zeit ja immer mehr mit Gewinneinbrüchen zu kämpfen. Darauf reagiert das Portal jetzt u.a. mit neuen Regelungen für die Versandkosten.

Für Käufer beginnen damit zwar rosige Zeiten, denn sie müssen ab jetzt keinerlei Versandkosten mehr zahlen… Doch des einen Freud’ ist des anderen Leid: Die Kosten müssen selbstverständlich die Verkäufer zahlen.

Alles nur eigentlich halb so wild, wenn diese Versandkosten nicht auf den eigentlichen Verkaufspreis aufgeschlagen würden und so Ebay automatisch eine höhere Provision kassieren würde. Gerade für kleine private Verkäufer wird es doppelt teuer, besonders, wenn niemand den angeboteten Artikel kauft, denn auch dann muss man trotzdem die Provision an Ebay zahlen!

Experten glauben, dass sich dadurch in Zukunft immer mehr private Verkäufer von Ebay zurückziehen werden. Dadurch sinkt natürlich die Auswahl, was sich wiederum dann doch auf die Käufer auswirkt…

Vielleicht ist aber auch gerade deswegen eBay´s Kleinanzeigenportal “Kijiji” eingestellt worden und durch “eBay Kleinanzeigen” ersetzt worden. Sollen private Verkäufer also “bittesehr” ins Auffangbecken eBay-Kleinanzeigen abwandern, damit eBay endgültig zum Neuwarenkaufhaus für Profiverkäufer werden kann?

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Ebay baut Stellen in Deutschland ab

2. Oktober 2009 Keine Kommentare
Ebay © rmfphoto.net

Ebay © rmfphoto.net

Ja, auch der Online-Handel hat unter der Wirtschaftskrise zu leiden. Nun hat es selbst den Giganten Ebay erwischt. Gerade kündigte das Online-Auktionshaus einen Stellenabbau in Deutschland an.

400 Arbeitsplätze sollen nach der Versammlung mit dem Betriebsrat gestrichen werden, das bedeutet jeder zweite Mitarbeiter im deutschen Standort in Dreilinden bei Berlin wird seinen Arbeitsplatz verlieren.

Ebay müsse diesen Schritt gehen um wettbewerbsfähiger zu bleiben, denn das Auktionsgeschäft ist im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 14% zurück gegangen.

Arbeitnehmer bei Ebay, die direkt mit Kunden zu tun haben, haben wohl nichts zu befürchten. Für alle anderen sieht es finster aus. Ein Teil der Arbeitsplätze, circa 100, soll in die irische Hauptstadt Dublin verlegt werden. Mehr als 400 Stellen werden aber nicht abgebaut, da Deutschland nach den USA immer noch der wichtigste Markt für das Unternehmen ist.

Ebay schnallt übrigens momentan weltweit den Gürtel enger. Auch das kanadische Büro in Vancouver soll geschlossen werden.

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Kijiji wird zu eBay Kleinanzeigen

9. September 2009 Keine Kommentare

(UPDATED) In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Spekulationen, daß eBay die Marke Kijiji aufgibt und in eBay integriert. Nun scheint zumindest der erste Schritt dieser Strategie von eBay vollzogen zu werden. Per Newsletter wurden die Nutzer von Kijiji über die Veränderungen informiert.

>> Lieber Nutzer!

Wie Sie wahrscheinlich schon durch unseren Newsletter erfahren haben,
gibt es große Neuigkeiten: Kijiji wird zu eBay Kleinanzeigen.
Für Sie bedeutet das mehr Antworten auf Ihre Anzeigen und eine größere
Auswahl an Artikeln und Dienstleistungen von privaten Anbietern in
Ihrer Nähe.
Als registrierter Kijiji-Nutzer können Sie sich mit Ihrer
Email-Adresse und Ihrem Passwort problemlos auf eBay Kleinanzeigen
anmelden.
Wenn Sie eine Anzeige auf Kijiji geschaltet haben, finden Sie diese
nun auf eBay Kleinanzeigen wieder. Das Bearbeiten oder Löschen Ihrer
Anzeige funktioniert allerdings nicht mehr über die Links, die Sie per
Email von Kijiji erhalten haben.
Da wir unsere Kategorien vereinfacht haben, kann es sein, dass Ihre
Anzeige in die nun passende Kategorie verschoben wurde.
Außerdem bieten wir bald die Möglichkeit, in einigen Kategorien nach
zusätzlichen Suchkriterien zu suchen. Sie können das Auffinden Ihrer
Kleinanzeige für die Interessenten erleichtern, wenn Sie diese Angaben
nachträglich machen.
Am besten melden Sie sich gleich mit Ihrer Email und Ihrem Passwort
an, und machen sich selbst ein Bild! Jetzt anmelden

Ihr eBay Kleinanzeigen-Team <<

Im Klartext bedeutet das, daß alle Anzeigen von Kijiji zur neuen Plattform “eBay Kleinanzeigen”
übertragen wurden. Bis heute morgen um 9.00 Uhr waren die Anzeigen jedoch auch noch auf der bisherigen Kijiji-Seite
aufrufbar – über eine Abschaltung der Kijiji-Seite und den möglichen Zeitpunkt der Abschaltung war nichts bekannt.
Wie ein Gespräch mit Sabine Bayer, der Pressesprecherin von Kijiji bzw. eBay-Kleinanzeigen ergab, werden auf Kijiji lediglich
zwei Rubriken erhalten bleiben. Zum einen die Ferienwohnungen, bei denen es sich um ein international strukturiertes Angebot handelt,
und zum anderen die Kontaktanzeigen, die nicht zum familienfreundlichen Image der Marke eBay passen und deshalb auch unter der
Kijiji-Marke weitergeführt werden. Eine entsprechende Pressemitteilung wurde von eBay veröffentlicht.

Diese nun unter der eBay-Dachmarke fungierenden Kleinanzeigen werden nicht in das Sortiment der eBay-Plattform integriert.
eBay Frankreich und eBay Spanien sind aber bereits weitgehend vom Auktionsportal zum Kleinanzeigenportal mutiert. Von der Internetadresse www.eBay.fr wird man weitergeleitet zum französischen eBay-Kleinanzeigenbereich. Am Beispiel der Kategorie “Antiquitäten” ist zu sehen, wie die Verzahnung von “Petit annonces” und den Auktionen und Sofort-Kauf-Angeboten funktioniert. Bisher ist das also eher eine gegenseitige Verlinkung, als eine nahtlose Integration.

In Deutschland, so stellt Frau Bayer klar, werden die Angebote getrennt bleiben. Es handele sich um den Launch einer neuen
Plattform für Kleinanzeigen, die mit dem Re-Branding zu “eBay Kleinanzeigen” einhergeht. International werden derzeit alle Kijiji-Märkte einer Prüfung unterzogen und ggf. weitere
Länder dem europäischen Beispiel folgen. Die stärkeren Kleinanzeigenmarken, wie z.B. mobile.de, Marktplaats.nl und Gumtree.com stehen dabei jedoch nicht zur Diskussion.

Es bleibt abzuwarten, wie in Deutschland weiter verfahren wird. Es gab bereits in der Vergangenheit verschiedene Ansätze, ein Kleinanzeigenformat bei eBay Deutschland zu integrieren, sei es als Immobilien-Kategorie oder als Auto-Kleinanzeigen bei eBay-Motors. Beide Initiativen verliefen nicht besonders erfolgreich. So stellt die eBay-Immobilienrubrik keine nennenswerte Konkurrenz zu den Branchenriesen wie Immoscout etc. – die Auto-Kleinanzeigen wurden wieder abgeschaltet, zumal es ja mit Mobile.de ein weiteres Kleinanzeigenformat im Hause eBay gibt.

Zugegeben hat sich eBay bei der Auswahl der Marke “Kijiji” keinen Gefallen getan. Nach knapp 5 Jahren im Markt ist die Marke nun aber etabliert und die Nutzer haben die Marke akzeptiert und verinnerlicht. Besonders bei der Namenswahl für Shoppingkonzepte, die nicht direkt im Kern der Marke eBay wiederzufinden sind, und dazu zählen wir Kleinanzeigen, kann der Wechsel zu “eBay Kleinanzeigen” ein Eigentor werden.
eBays Versuch, sich gegenüber Amazon stärker als Neuwarenkaufhaus zu etablieren, wurde auf den Namen “eBay Express” getauft. “eBay Express” wurde Anfang 2008 eingestellt und vom Markt genommen. Der Produktmanager von eBay Express, Adam Nash, zählt in seinem Blog in einem Beitrag zum Ende von eBay Express, auch die Namenswahl und das “eBay” im Namen der Marke mit zu den Fehlern.

Unter diesen Vorzeichen bleibt also zu beobachten, wie eBay die Kleinanzeigenkunden mit einer “eBay”-Marke ködern will. Sofern die Strategie darin besteht, hauptsächlich bestehende eBay-Privatkunden aus den Reihen der Auktionsplattform hin zu den Kleinanzeigen zu leiten, um freie Bahn für das “eBay der Powerseller” im Auktionsbereich zu bekommen, so könnte das durchaus erfolgreich sein.
Neukunden von anderen Kleinanzeignemärkten in die “eBay Kleinanzeigen” zu ziehen dürfte hingegen schwieriger werden, da Kleinanzeigen oft als “eBay-Alternative” gewählt werden.

Bisher war es mit der Marke Kijiji nicht gelungen ein ähnlich dominantes Kleinanzeigenangebot zu schaffen, wie sie in den USA mit Craigslist oder in den Niederlanden mit Marktplaats bereits etabliert sind. Auch in Frankreich scheinen Kleinanzeigen erfolgreicher zu sein, als Auktionen. Angeblich hatte der französische Kleinanzeigenanbieter www.leboncoin.fr vor kurzem mehr Besucher im Monat als eBay Frankreich.
Mit der der neuen Kleinanzeigenmarke “eBay Kleinanzeigen” bläst eBay nun also zum finalen Angriff auf den stark segmentierten Kleinanzeigenmarkt in Deutschland.

Doch auch andere Teams stehen in den Startlöchern. Klaus Gapp, der bereits erfolgreich den Kleinanzeigenmarkt opusforum gründete, zum Marktführer entwickelte und an eBay verkaufte, arbeitet an einer Wiederholung seiner Erfolgsgeschichte und hat mit Locanto einen neuen Markt ins Netz gebracht, der sogar eine Seite für Pakistan betreibt.

Dank der eBay-Vorlage wird es nun wieder spannender im Segment der Kleinanzeigenmärkte.

Gibt eBay die Marke Kijiji auf und integriert Kleinanzeigen in eBay?

17. Juni 2009 Keine Kommentare

In der vergangenen Woche gab es ein paar interessante Interviews mit John Donahoe, dem CEO von eBay, im Wallstreet Journal (WSJ). In ein paar Nebensätzen wurde die These geäußert, daß heutzutage die meisten Internetnutzer Angebote über Suchmaschinen suchen würden, unabhängig vom Angebotsformat. Nun wird spekuliert, ob eBay in den USA die Kleinanzeigen in die eBay-Plattform integriert und die Marke Kijiji und den spearaten Kleinanzeigenmarktplatz aufgibt. Damit würde dann zu den bisher bekannten Formaten Auktion und Sofort-Kaufen, noch das Kleinanzeigenformat kommen. Dieser Schritt würde ganz in Donahoes Strategie der Markenbereinigung passen. Bereits 2006 wurde die mit großem TV-Spot gepushte Marke eBay Express eingestellt. Dem folgten der Verkauf von StumbleUpon und der agekündigte IPO für Skype. Der Mut zur Markenbeerdigung ist also da.
Die Experimente mit dem Kleinanzeigenformat auf eBay waren zumindest in Deutschland bisher nicht der Renner. Angebote wie eBay Suchanzeigen kennen wahrscheinlich nicht mal alle Mitarbeiter von eBay und auch die Immobilienanzeigen haben die Immobilienmakler nicht wirklich überzeugt.

Andererseits könnte die Strategie, die Kleinanzeigen noch näher an die große besucherstarke Mutterbrust zu nehmen, auch der Angst geschuldet sein, weiterhin Kunden an Kleinanzeigenmärkte zu verlieren, wie u.a. der Online-Marktplatz berichtet.

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eBay-Tochter Kijiji beruft PR- und Marketing-Verantwortliche

22. März 2007 Keine Kommentare
Sabine Bayer

Sabine Bayer

Sabine Bayer (35) übernimmt als Senior Manager für PR und Marketing die Verantwortung für die Pressearbeit und die Offline-Marketing-Aktivitäten der eBay-Tochter Kijiji.

Das am 1. März 2005 gegründete Unternehmen betreibt lokale Plattformen für kostenlose Kleinanzeigen, bundesweit greifen täglich rund 170.000 Besucher auf die Angebote zu. Heiner Kroke, Geschäftsführer von Kijiji: „Wir freuen uns sehr, dass Sabine Bayer unser Team verstärkt. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnen können, der Zuspruch unter den Nutzern ist enorm. Im nächsten Schritt ist es uns wichtig, unser Profil als Qualitätsmarke auch in der breiten Öffentlichkeit zu schärfen.“

Sabine Bayer kommt von der internationalen Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton. Dort betreute sie seit 2004 als Managerin Marketing & Communications die strategische und operative Pressearbeit sowie verschiedene Eventformate. Die studierte Diplom-Kulturwirtin startete ihre Karriere beim J.B. Metzler Verlag/Holtzbrinck als Assistentin der Geschäftsleitung, bevor sie 1999 beim Süddeutschen Verlag einstieg. Im Anschluss an ein Traineeprogramm arbeitete sie innerhalb der Mediengruppe als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.