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ebay Kleinanzeigen: Mann gibt Schokolade als iPhone aus

14. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Birdies100

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So wunderbar auch das Shoppen über Kleinanzeigen-Portale im Internet ist, so sehr muss man aufpassen, denn wie überall gibt es auch in diesem Bereich schwarze Schafe. So hat in den vergangenen Wochen ein Mann über ebay Kleinanzeigen ein angebliches iPhone für 400 bis 450 Euro angeboten.

Die Übergabe fand an öffentlichen Plätzen in Köln statt. Nachdem der Verkäufer sein Geld erhalten hatte, verzog er sich so schnell wie möglich. Die ahnungslosen Käufer öffneten die Pakete meist erst später, da es sich ja um eine vermeintliche Original-iPhone-Verpackung handelte. Beim Öffnen erlebten sie jedoch ihr blaues Wunder: Statt einem Smartphone von Apple war lediglich Blockschokolade enthalten.

Die Polizei hat sich sofort eingeschaltet und den Mann mit Hilfe eines Schein-Kaufs in die Falle gelockt. Der Täter sitzt in U-Haft. Trotzdem raten Experten dazu, den Inhalt von bestellter Ware stets sofort zu prüfen. Bei einer direkten Übergabe in Beisein des Verkäufers!

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Warnung vor Trickbetrügern

25. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt vor Trickbetrügern, die über Jobversprechen Zeitschriftenabos verkaufen. Ein vermeintliches Marktforschungsinstitut mit Sitz in Franken hatte im Internet und per Kleinanzeigen mit Nebenjobs als Produkttester geworben, wie die vzth am Mittwoch in Erfurt mitteilte.

Für die Aufnahme in eine Produkttester-Datenbank sollten Interessenten eine dreistellige Summe als „Versicherung“ oder „Bearbeitungsgebühr“ an die Firma „Marktforschung in Erfurt“ zahlen. Alternativ habe man für die gleiche Summe ein Zeitschriftenabo abschließen können.

Die Verbraucherzentrale geht davon aus, dass es bei der Aktion ausschließlich um den Verkauf von Zeitungsabos geht, weil das Marktforschungsunternehmen unter der gleichen Adresse auch Verlagswerbung betreibt. Bislang sei völlig unklar, ob überhaupt eine Vermittlung als Produkttester erfolge, Interessenten würden lediglich in eine Datenbank aufgenommen. Für diese Leistung sei der Preis aber viel zu hoch. Zudem sei es denkbar, dass die persönlichen Daten der Bewerber weiterverkauft würden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich jederzeit an die Kollegen von Hiogi wenden.