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Kleinanzeigen-Portale sind ohne Frage ziemlich nützlich, jedoch sind Texte und leider auch manche Bilder nicht immer besonders aussagekräftig und unterhaltsam ist das Stöbern und Einkaufen dabei meist gar nicht. Genau hier möchte das neue Start-Up yoosello.de aus Kiel ansetzen.
Kleinanzeigen können hier nur in Videoform gepostet werden. 30 Sekunden ist solch ein Video lang und sollte sich am besten durch witzige und kreative Ideen hervorheben. Egal, ob man nun Dienstleistungen anbieten will, einen neuen Mitbewohner sucht oder einfach den alten Klappstuhl aus dem Garten loswerden möchte, ein Video sagt meist mehr aus als viele Worte.
Gelistet werden die Video nicht alleine nach dem Preis, sondern in den einzelnen Kategorien nach Videobewertungen. So kann sich die Generation Youtube bei yoosello auch einfach unterhalten lassen. Interessant ist auch die Option, dass man zum Abholen der Gegenstände nicht seine eigene Adresse angeben muss, sondern auch Treffpunkte in beispielsweise Cafés vereinbaren kann. Solche, die eh einen Stand auf dem Flohmarkt haben, haben die Möglichkeit auch einfach diesen zu verzeichnen.
Eine spannende Idee, die sicherlich nicht den Riesen der Branche Konkurrenz machen wird, jedoch ein wenig Farbe in die deutsche Kleinanzeigen-Landschaft bringen könnte.

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Der Onlinehandel ist weiterhin auf Erfolgs- und Wachstumskurs. So kann sich das Portal eBay im dritten Quartal 2011 über 32 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum freuen. Dieser stieg nun auf rund 3 Milliarden Dollar. Wichtige Faktoren sind dabei jedoch der Zukauf des Onlinehandel-Dienstleisters GSI und der Online-Bezahldienst Paypal.
Das Geschäft mit Paypal legte um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zu. Im Handel stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 1,7 Milliarden. 200 Millionen entfielen auf GSI. Umgesetzt wurden auf eBay Produkte im Wert von 14,7 Milliarden Dollar, 16 Prozent mehr als zuvor, wobei Autos hier nicht mitgerechnet werden.
98,7 Millionen aktive Nutzer hat eBay und bei Paypal sind 103 Millionen aktive Kundenkonten verzeichnet. Alles in allem erwarte man, dass in Zukunft das mobile Geschäft rund um Smartphones und Tablets stark wachsen wird. Vom Umsatz steckt eBay jedoch auch einiges in die Entwicklung neuer Produkte, weshalb der Gewinn 491 Millionen Dollar betrug, was so manch einen Börsianer enttäuschte.

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Der große Online-Marktplatz in Deutschland markt.de hat sein Angebot erweitert, was nicht nur für Shopping-Begeisterte von Vorteil sein könnte, sondern vor allem für Verkäufer mit Gewerbeschein. Diese haben nämlich seit kurzem die Möglichkeit auf markt.de ihren eigenen Onlineshop zu erstellen und dort ihre Produkte zum Verkauf anzubieten.
Neben den bisherigen Kleinanzeigen-Inseraten kann man auf markt.de ab jetzt also auch in regulären Onlineshops nach neuen Schnäppchen und interessanten Angeboten suchen. Wichtig ist dabei, dass die Händler einen Gewerbeschein vorweisen können. Ist dies der Fall können sie sich professionell mit Logo, eigenen Shop-Kategorien und Artikelnummern in Szene setzen.
Dabei haben sie die Möglichkeit ihren Shop selbst zu gestalten und zu verwalten und zwischen verschiedenen Bezahldiensten zu wählen. Die Verkäufer profitieren dabei natürlich von der großen Reichweite von markt.de. Bis Ende 2011 ist der eigene Shop übrigens noch komplett kostenlos und provisionsfrei.

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Kleinanzeigen-Portale sind nicht nur ein guter Ort um Schnäppchen zu machen und seine ungenützten Dinge an den Mann und die Frau zu bringen, hier tummeln sich auch immer mal wieder kuriose „Gestalten“. Aktuell macht eine Anzeige im US-Kleinanzeigen-Portal Craigslist weltweit von sich reden.
Dort sucht ein Mann Freiwillige zum Testen einer Zeitmaschine. Ja, ihr habt richtig gelesen. Wer bei dem historischen Ereignis teilnehmen möchte, muss natürlich ein paar Voraussetzungen erfüllen: Es muss ein Mann sein, denn Frauen sind in den Augen des Inserenten für historische Ereignisse nicht geeignet (nett!). Dieser sollte nicht größer als 1,90 m und nicht schwerer als 105 Kilo sein, damit er noch in die bereits fertige Zeitmaschine passt.
Auch ein guter Charakter, den man durch drei Leumundszeugen beweisen muss, ist wichtig, ebenso wie die schriftliche Erklärung, dass man den Lauf der Geschichte nicht verändert, auch nicht indem man diese Erklärung nicht vor dem Unterschreiben vernichtet. Ach ja, und Angst vor Hunden sollte der Pionier auch nicht haben, da man den Hund, der bei ersten Versuchen verschwunden ist, aus der Vergangenheit zurückbringen muss. Na dann, wer will sich einen Menschheitstraum erfüllen?

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Schon mehrfach hatten wir an dieser Stelle ja bereits über den Wandel berichtet, den eBay nach und nach zu vollziehen versucht. Man möchte sich offenkundig möglichst von den Auktionen kleiner Privatverkäufer verabschieden und hin zu einem Onlineshopping-Portal. Das Ramsch-Image soll abgelegt werden.
In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder der Vorwurf auf, dass eBay Privatverkäufer „vergraulen“ möchte. Die Einführung des neuen Gebührenmodells für Privatverkäufer bei eBay scheint diese Vermutungen nur zu bestätigen.
Sah das alte Gebührenmodell vor, dass die Provision für eBay je nach Verkaufspreis gestaffelt wurde, zahlt man heute generell neun Prozent des erzielten Preises an das Unternehmen. Besonders kleinere Verkäufe lohnen sich dann nicht mehr. Vergleicht man das neue und das alte Modell wird es erst ab einem Preis von 1.425 Euro billiger für den Privatverkäufer als früher. Ausgenommen sind jedoch Auktionen in den Bereichen, Fahrzeuge, Flugzeuge, Boote und Handyverträge.
Mal sehen, ob eBay mit dieser Strategie wirklich nach und nach die kleinen Verkäufer verdrängen kann, denn so manche von ihnen werden sich damit wohl eher der Konkurrenz oder eben gleich Kleinanzeigen-Portalen zuwenden.