Hierzulande wurde ja erst vor kurzem aus Kijiji eBay-Kleinanzeigen, wodurch der Bezug des Kleinanzeigen-Portals zur Mutter eBay ziemlich unmissverständlich deutlich gemacht wurde. Doch Deutschland ist nicht das einzige Land, in dem die Marke Kijiji nach und nach verschwindet.
In Spanien, Italien oder auch Frankreich sind ebenfalls ähnliche Prozesse in Gang gesetzt worden und nun auch noch in den USA. Dort heißt Kijiji nicht mehr Kijiji sondern eBay Classifieds.
Ebay möchte dadurch wohl ein klares Zeichen gegenüber dem großen Konkurrenten Craiglist setzen und die Marke eBay an sich noch verstärken. Der Relaunch wurde vor allem in Ländern vollzogen, wo Kijiji kein so großer Markenname ist, anders als zum Beispiel in Kanada. Mal sehen, wie lange uns Kijiji an sich noch erhalten bleibt…
Wer einmal nach einem Job in den Kleinanzeigen gesucht hat, dem sind sie wahrscheinlich massenweise begegnet, Jobangebote, die für wenig Arbeit viel Geld bieten, die sofort mit Traumjobs locken oder erst einmal viel Geld bieten ohne überhaupt genau zu nennen wie die eigentliche Arbeit aussieht.
Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt in diesen Tagen ausdrücklich vor solchen unseriösen Jobangeboten, auf die täglich etliche Deutsche reinfallen. Meist soll man leichte Tätigkeiten von zuhause aus übernehmen und bekommt dafür angeblich 2.000 Euro. Oder man wird gelockt mit angeblichen Modeljobs oder man soll Ware auf Selbstbestellerbasis einkaufen. Von diesen Beispielen könnte man noch tausende aufzählen.
Eines haben sie jedoch am Ende alle gemeinsam, wer diesen vermeintliche Job antritt soll erst einmal dafür etwas bezahlen. So ist man dann die sogenannte „Anfangsgebühr“ los und hört von seinen vermeintlichen Arbeitgebern nie wieder etwas.
Daher auf keinen Fall für irgendeinen Job im Voraus zahlen und stets die angeblichen Jobs genau unter die Lupe nehmen. Traumjobs und horrende Versprechungen sind in Zeiten der Krise doch eher unwahrscheinlich geworden. Daher also, Achtung, vor unseriösen Jobangeboten!
Bereits zum zweiten Mal veröffentlichte eBay nun sein Online Business Barometer. Dafür befragten die britischen Marktforscher von FreshMinds 1200 Onlinehändler, welchen Stellenwert der Onlinehandel für sie habe.
Das Ergebnis ist eindeutig: Der Onlinehandel boomt ohne Frage. Die meisten gaben an einen Großteil ihrer Umsätze über das Internet zu machen (55% ihrer Umsätze über eBay). Über die Hälfte dieser Händler gab an, dass sie neben dem Onlinehandel noch ein Ladengeschäft betreiben würden.
Wobei sogar bei 22% der Onlinehandel den Laden erst möglich macht. Laden- und Onlinehandel ergänzen sich in den meisten Fällen also positiv und stehen nicht in Konkurrenz miteinander.
Bedroht fühlten sich die Befragten allerdings von der steigenden Anzahl an Abmahnungen und deren Missbrauch. Viele dieser Abmahnungen seinen reine Abzocke und könnten das Geschäft schädigen.
Bereits 2008 hatte sich das Bundeskartellamt die erweiterte Paypal-Pflicht für gewerbliche Händler bei eBay genauer angesehen, konnte dabei damals aber keinen Verstoß feststellen.
Nun häufen sich in letzter Zeit wieder die Beschwerden rund um das Bezahlsystem bei eBay. Diesmal sind es vor allem die kleinen und privaten Händler, die seit Donnerstag gezwungen werden Paypal als einzige Zahlungsmöglichkeit anzubieten.
Den Verkäufern entstehen dabei Gebühren von bis zu 3,9% des Verkaufspreises. Da Paypal zum Konzern selbst gehört, wird eBay nun vorgeworfen einen Wettbewerbsverstoß zu begehen.
Das Bundeskartellamt wird dies nun prüfen und eBay hat angekündigt zu kooperieren.
Dieses Jahr steht mal wieder besonders im Zeichen des Fußball. Doch während sich vor vier Jahren hier unser eigenes Sommermärchen abspielte und alle ganz berauscht von der Fußball-WM im eigenen Land waren, so fällt die Begeisterung in diesem Jahr etwas kleiner aus.
Da es von hier bis nach Südafrika doch etwas weit ist, verläuft der Kartenvorverkauf doch eher etwas schleppend. Bisher wurden für die drei Vorrunden spiele der Deutschen Nationalmannschaft gerade einmal etwas mehr als 2.000 Tickets abgesetzt.
Und auch die Anzahl der Public Viewings wird wohl etwas eingeschränkt werden. So werden die großen Massenaufläufe in den Innenstädten nicht mehr so selbstverständlich sein.
Hier setzt das Kleinanzeigen-Portal Quoka.de an und schlägt vor sich sein eigenes Public Viewing zu basteln, denn schließlich finden sich in den Kleinanzeigen alle Dinge, die man dafür braucht.
Von günstigen Barhockern, über Beamer, Fanartikel bis hin zur Zapfanlage bietet Quoka den Fußball-Fans alles, was das Herz begehrt.
Wer also nicht nach Südafrika fahren kann und auch keine großes Geld für seine eigene kleine Fußball-Sause auf den Kopf hauen will, ist bei den Kleinanzeigen-Portalen gut aufgehoben!