Kartellamt: eBay darf Verkäufer Zu PayPal-Nutzung zwingen

26. April 2010 Keine Kommentare

In letzter Zeit machte eBay immer wieder mit umstrittenen Änderungen der Nutzungsbedingungen von sich reden. Unter anderem hatten sich betroffene Verkäufer, die von eBay praktisch dazu gezwungen wurden sich beim konzerneigenen Bezahlservice PayPal zu registrieren, beim Kartellamt über diese Praktiken beschwert.

Das Kartellamt hat seine Prüfung des Falls nun abgeschlossen und sieht keinen Anlass gegen eBay einzuschreiten. Verkäufer auf eBay, die weniger als 50 Bewertungspunkte haben, müssen sich seit kurzem bei PayPal registrieren um Zahlungen entgegennehmen zu können. Kritiker warfen dem Onlineauktionshaus hier Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung vor.

Das Bundeskartellamt hat nun bekannt gegeben, dass eBay dies auch in Zukunft weiter dürfe. Das System gewähre einen reibungslosen Ablauf und habe die Anzahl an Käuferbeschwerden deutlich reduziert. Für die Kunden hätte der Einsatz von PayPal also einen eindeutigen Nutzen.

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Achtung vor Packstation-Betrüger in Kleinanzeigen

19. April 2010 Keine Kommentare

Wer auf der Suche nach einem Job in Online-Kleinanzeigen ist, ist wahrscheinlich schon mehrfach über folgende Anzeige gestoßen: Der Inserat gibt vor in ganz Deutschland tätig zu sein und daher viele Packstationen braucht. Er bietet jedem eine einmalige Zahlung von 100 Euro bzw. eine langfristige Zusammenarbeit, wenn man ihm unter eigenem Namen ein Fach in einer Packstation der Post anmeldet.

Was steckt hinter dieser merkwürdigen Anzeige, auf die bereits etliche deutsche Jobsucher hereingefallen sind? Kreditkarten- bzw- Datenbetrüger im Netz brauchen nach einem Einkauf natürlich eine Adresse, wo sie die unrechtmäßig erworbene Ware hinschicken lassen können. Dies machen sie mit den fremden Postfächern, die sie über ganz Deutschland verteilen, denn beim Einkauf im Netz muss der Name des Kreditkarten- oder Kontoinhabers nicht mit dem Namen der Lieferadresse übereinstimmen.

So werden unschuldige Jobsucher schnell zu Handlangern von Betrügern. Also, Finger weg von solchen Anzeigen bzw. diese sofort dem entsprechenden Betreiber melden!

eBay Classifieds: Kijiji auch in den USA umbenannt

12. April 2010 Keine Kommentare

Hierzulande wurde ja erst vor kurzem aus Kijiji eBay-Kleinanzeigen, wodurch der Bezug des Kleinanzeigen-Portals zur Mutter eBay ziemlich unmissverständlich deutlich gemacht wurde. Doch Deutschland ist nicht das einzige Land, in dem die Marke Kijiji nach und nach verschwindet.

In Spanien, Italien oder auch Frankreich sind ebenfalls ähnliche Prozesse in Gang gesetzt worden und nun auch noch in den USA. Dort heißt Kijiji nicht mehr Kijiji sondern eBay Classifieds.

Ebay möchte dadurch wohl ein klares Zeichen gegenüber dem großen Konkurrenten Craiglist setzen und die Marke eBay an sich noch verstärken. Der Relaunch wurde vor allem in Ländern vollzogen, wo Kijiji kein so großer Markenname ist, anders als zum Beispiel in Kanada. Mal sehen, wie lange uns Kijiji an sich noch erhalten bleibt…

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Achtung vor unseriösen Jobangeboten in Kleinanzeigen!

29. März 2010 Keine Kommentare

Wer einmal nach einem Job in den Kleinanzeigen gesucht hat, dem sind sie wahrscheinlich massenweise begegnet, Jobangebote, die für wenig Arbeit viel Geld bieten, die sofort mit Traumjobs locken oder erst einmal viel Geld bieten ohne überhaupt genau zu nennen wie die eigentliche Arbeit aussieht.

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt in diesen Tagen ausdrücklich vor solchen unseriösen Jobangeboten, auf die täglich etliche Deutsche reinfallen. Meist soll man leichte Tätigkeiten von zuhause aus übernehmen und bekommt dafür angeblich 2.000 Euro. Oder man wird gelockt mit angeblichen Modeljobs oder man soll Ware auf Selbstbestellerbasis einkaufen. Von diesen Beispielen könnte man noch tausende aufzählen.

Eines haben sie jedoch am Ende alle gemeinsam, wer diesen vermeintliche Job antritt soll erst einmal dafür etwas bezahlen. So ist man dann die sogenannte „Anfangsgebühr“ los und hört von seinen vermeintlichen Arbeitgebern nie wieder etwas.

Daher auf keinen Fall für irgendeinen Job im Voraus zahlen und stets die angeblichen Jobs genau unter die Lupe nehmen. Traumjobs und horrende Versprechungen sind in Zeiten der Krise doch eher unwahrscheinlich geworden. Daher also, Achtung, vor unseriösen Jobangeboten!

Umfrage von eBay: Onlinegeschäft für viele Händler wichtigste Einnahmequelle

22. März 2010 Keine Kommentare

Bereits zum zweiten Mal veröffentlichte eBay nun sein Online Business Barometer. Dafür befragten die britischen Marktforscher von FreshMinds 1200 Onlinehändler, welchen Stellenwert der Onlinehandel für sie habe.

Das Ergebnis ist eindeutig: Der Onlinehandel boomt ohne Frage. Die meisten gaben an einen Großteil ihrer Umsätze über das Internet zu machen (55% ihrer Umsätze über eBay). Über die Hälfte dieser Händler gab an, dass sie neben dem Onlinehandel noch ein Ladengeschäft betreiben würden.

Wobei sogar bei 22% der Onlinehandel den Laden erst möglich macht. Laden- und Onlinehandel ergänzen sich in den meisten Fällen also positiv und stehen nicht in Konkurrenz miteinander.

Bedroht fühlten sich die Befragten allerdings von der steigenden Anzahl an Abmahnungen und deren Missbrauch. Viele dieser Abmahnungen seinen reine Abzocke und könnten das Geschäft schädigen.

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