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Archiv für Juni, 2009

11 Jahre Anzeigenschleuder, 3 Tage Inserat günstiger

20. Juni 2009 Keine Kommentare

Am 1.6.2009 feierte die Anzeigenschleuder ihr 11-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass reduziert die Anzeigenschleuder zum Sommeranfang drei Tage lang den Preis für die Verschickung eines Inserates von 2 Euro auf einen Euro im Zeitraum: 21.6.09, 0 Uhr bis 23.6.09 24 Uhr.

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Guerilla-Marketing: FriendScout24 wirbt an Bäumen

19. Juni 2009 Keine Kommentare

Die w&v berichtet von einer neuen innovativen Marketingkampagne von FriendScout.
Der neue FriendScout24-Markenclaim “Wir verlieben Dich!“ grüßt Besucher des Englischen Gartens in München. Mit dem klassischen Motiv eines in die Baumrinde geritzten Herzens weckt die Münchner Werbeagentur Sassenbach Advertising Aufmerksamkeit für die Partnerbörse. Unter dem Claim steht die URL der Seite.

“Durch diese Aktion wollen wir die Singles inspirieren, auf der Suche nach der großen Liebe immer wieder neue Wege zu gehen“, sagt Tanja Biller, Director Marketing FriendScout24. Kreativität sei auch beim flirten via Online-Chat gefragt. Daher wird die Guerilla-Aktion von einem Voting zu kreativen Liebesgeständnissen auf dem Portal begleitet.

Bereits 2006 hatte FriendScout mit heißen Duschfolien für Furore gesorgt.

ImmoStudie 2009 – Internetportale bleiben wichtigster Kanal professioneller Immobilienvermarktung

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Vermarktung von Immobilien – Tendenz steigend. Die regionalen Unterschiede bei der Portalwahl und –bewertung sind dabei groß. So lautet eines der Kernergebnisse der ImmoStudie 2009 des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Vor dem Hintergrund der weiterhin zunehmenden Bedeutung des Internets für informationsoffensive Branchen wie die der Immobilienwirtschaft wurde die ImmoStudie in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. Wie schon 2008 lagen die Schwerpunkte in der Messung der Bedeutung von Vermarktungskanälen wie Internet Zeitungen oder Vermarktungsschildern für die professionelle Immobilienvermarktung – sowie im Vergleich der wichtigsten deutschen Immobilienportale, deren Erfolgsquoten, Effizienz sowie relative Kosten. Erstmals wurden aber in 2009 auch der regionale Vermarktungseinsatz von Immobilienportalen untersucht. Einige Kernergebnisse der ImmoStudie 2009: Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Immobilienvermarktung und führen bei guter Effizienz zu den meisten Vertragsabschlüssen vor Vermittlerhomepages, Zeitungen und Vermarktungsschildern. Mehr als 98 % aller professionellen Immobilienanbieter nutzen bereits Immobilienportale (2008 lag der Wert für die Nutzung noch bei 96,5 %). Zeitungen werden mit 82,9 % immer noch häufig genutzt, doch stehen bei diesem Medium aktuell hohe Kosten einem nur durchschnittlichen Vermarktungserfolg gegenüber. Neben der Betrachtung der reinen Nutzungsquoten wurde auch ein Ranking für die wichtigsten Immobilienportale abgefragt, bei dem die Immobilienunternehmen Punkte vergeben konnten. Immobilienscout24, Immonet.de und Immowelt gingen daraus als die drei führenden Portale in Deutschland hervor. Die Nutzungs- und Weiterempfehlungsraten für Immobilienportale variieren regional stark. Bei der Nutzungsquote kristallisierte sich unter allen Befragten Immobilienscout24 mit 84,1 % als führend, Immonet.de mit 73,9% als Nummer 2 und Immowelt mit 64,1 % als drittes wichtiges Portal in Deutschland heraus. Immobilienscout24 führt zwar das Portalranking an, unterliegt aber beim Effizienzvergleich aufgrund höchster Preise. Insgesamt zeigte sich, dass Immonet.de und Immowelt hinsichtlich der Ausgaben je Inserat in allen Regionen deutlich günstiger sind als Immobilienscout24. Im Bereich Crossmedia, der Kombination von Online- und Zeitungsanzeige, bleibt Immonet.de eindeutig der führende Anbieter in Deutschland. Der Blick auf die Parallelnutzung von Immobilienportalen zeigt, dass die „Ein-Portal-Strategie“ längst ein Auslaufmodell ist: Über 56 % der innerhalb der ImmoStudie 2009 befragten Immobilienanbieter nutzen mindestens drei Portale parallel. Erfreulich wie überraschend: Trotz allgemeiner Rezession planen die Befragten keine großen Korrekturen bei der Anzahl der Angebote und der Ausgaben für Immobilienportale. Die Teilnehmer der ImmoStudie sind professionelle/gewerbliche Immobilienanbieter in Deutschland. 13.800 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft wurden zur Teilnahme aufgerufen, wovon 1.523 Unternehmen teilnahmen und 1.308 in die Stichprobe mit einflossen. Die Ergebnisse wurden über eine standardisierte Online-Umfrage generiert, die zwischen dem 26. März und dem 20. April 2009 unter www.immostudie.de erreichbar war.

Gibt eBay die Marke Kijiji auf und integriert Kleinanzeigen in eBay?

17. Juni 2009 Keine Kommentare

In der vergangenen Woche gab es ein paar interessante Interviews mit John Donahoe, dem CEO von eBay, im Wallstreet Journal (WSJ). In ein paar Nebensätzen wurde die These geäußert, daß heutzutage die meisten Internetnutzer Angebote über Suchmaschinen suchen würden, unabhängig vom Angebotsformat. Nun wird spekuliert, ob eBay in den USA die Kleinanzeigen in die eBay-Plattform integriert und die Marke Kijiji und den spearaten Kleinanzeigenmarktplatz aufgibt. Damit würde dann zu den bisher bekannten Formaten Auktion und Sofort-Kaufen, noch das Kleinanzeigenformat kommen. Dieser Schritt würde ganz in Donahoes Strategie der Markenbereinigung passen. Bereits 2006 wurde die mit großem TV-Spot gepushte Marke eBay Express eingestellt. Dem folgten der Verkauf von StumbleUpon und der agekündigte IPO für Skype. Der Mut zur Markenbeerdigung ist also da.
Die Experimente mit dem Kleinanzeigenformat auf eBay waren zumindest in Deutschland bisher nicht der Renner. Angebote wie eBay Suchanzeigen kennen wahrscheinlich nicht mal alle Mitarbeiter von eBay und auch die Immobilienanzeigen haben die Immobilienmakler nicht wirklich überzeugt.

Andererseits könnte die Strategie, die Kleinanzeigen noch näher an die große besucherstarke Mutterbrust zu nehmen, auch der Angst geschuldet sein, weiterhin Kunden an Kleinanzeigenmärkte zu verlieren, wie u.a. der Online-Marktplatz berichtet.

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Zweitehand.de betreibt Kleinanzeigenportal mit SixCMS

16. Juni 2009 Keine Kommentare

zweitehandSix Offene Systeme, führender Anbieter von Enterprise-Content-Management-Systemen bei Medienunternehmen und öffentlichen Verwaltungen und von Enterprise Media Management, hat den Relaunch des größten Berliner Anzeigenportals Zweitehand.de umgesetzt.

„In nur drei Schritten zur Kleinanzeige“ fasst den Vorteil des neuen Portalauftritts für den Benutzer zusammen: Rubrik auswählen, Anzeigentext eingeben und abschicken. Jeder private und gewerbliche Benutzer kann seine Kleinanzeigen individuell verwalten, ändern und verlängern. Weitere Funktionen wie das Anlegen von Merkzettel unterstreichen den kundenfreundlichen Charakter des Portals.

Die Herausforderungen im Kleinanzeigenmarkt waren ausschlaggebend für den Relaunch des Portals Zweitehand.de. „Als bedeutendste Marke für Kleinanzeigen in Berlin und Brandenburg wollten wir der zunehmenden Verflechtung von Print und Online entsprechen,“ so Niels Mester, Geschäftsführer der Zweite Hand Verlags-GmbH.

Der etablierte Marktplatz für den Handel gebrauchter aber auch neuer Alltagsgüter und Dienstleistungen wurde mit SixCMS neu aufgesetzt. Der neue Portalauftritt von Zweitehand.de bietet erhöhte Benutzerfreundlichkeit, einfache Anzeigenverwaltung und die umfassende Anbindung an Backend-Systeme.

Von der Konzeption über die Pflichtenhefterstellung bis zur Implementierung des Portals war Six federführend und hat das komplette System aus einer Hand geliefert. Die Konzeption wurde in enger Zusammenarbeit mit der Zweite Hand Verlags-GmbH und einem Spezialisten für den Kleinanzeigenmarkt entwickelt. Nach nur vier Monaten Projektdauer ging das Portal am 1. Mai 2009 online.

Das Portal Zweitehand.de auf Basis von SixCMS ist mehr als eine Website. Zur Implementierung gehört die Errichtung einer Benutzerverwaltung, die dem individuellen Benutzer die Schaltung und Verwaltung von Kleinanzeigen ermöglicht. Die Kleinanzeigen lassen sich spezifisch nach Rubriken sortiert darstellen und suchen. Mittels einer XML-Struktur können die Kleinanzeigen bzw. die nach Benutzer kumulierten Buchhaltungsdaten in angeschlossene Systeme wie z.B. SAP exportiert werden. D.h. alle Beteiligten arbeiten mit SixCMS: die Call-Center-Abteilung zur Offline-Erfassung von Anzeigen und die Controlling-Abteilung zur Abrechnung der kostenpflichtigen Anzeigen. Zudem können in das Anzeigenportal auch redaktionelle Inhalte eingepflegt werden.

Die Entscheidung für Six fiel nach einem ausführlichen Screening. Thomas Zydek, Geschäftsführer der Urban Media GmbH, ergänzt: „Das Gesamtkonzept von SixCMS hat uns überzeugt. Bereits mit dem Berliner Stadtmagazin Zitty haben wir gute Erfahrungen gemacht. Mit dem Content-Management-System SixCMS können wir auch auf zukünftige Anforderungen mit hoher Flexibilität reagieren.“