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Archiv für Juni, 2009

Immobilo: Deutschlands erste Immobilien Suchmaschine gewinnt Reichweite und Partner

30. Juni 2009 Keine Kommentare
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Christian Scherbel und Veit Murz von Immobilo

immobilo zieht neun Monate nach Start eine erste Bilanz: Die Nutzerzahl der Immobilien-Suchmaschine wuchs seit September um monatlich durchschnittlich 70 Prozent. Zudem konnte immobilo 25 Immobilienplattformen als Partner gewinnen und monatlich über 10.000 Maklerkontakte generieren. Mehr als eine Million Immobiliensuchende haben www.immobilo.de angesteuert und dort die gebündelten Kauf- und Mietangebote der Partnerplattformen auf einen Blick gefunden.

Der 26-jährige immobilo-Gründer Christian Scherbel hatte vor über einem Jahr die zündende Idee: „Der Einfall kam mir, als ich von München nach Berlin umziehen wollte. Die Wohnungssuche nahm so viel Zeit in Anspruch, dass ich mich fragte, warum man die Angebote nicht einfach alle auf einer Seite finden könnte.“ Es folgte eine sechsmonatige Entwicklungsphase mit dem Ziel, den Nutzern ein schnelles und intuitives Instrument an die Hand zu geben, um die Suche nach Häusern und Wohnungen noch schneller und einfacher zu gestalten als bisher.

Derzeit arbeitet immobilo mit 25 Kooperationspartnern zusammen, darunter mit ImmobilienScout24 und Immowelt zwei der drei größten Immobilienportale. Auch bei den Kleinanzeigenportalen kann das Berliner Unternehmen die Zusammenarbeit mit drei der vier größten Marktteilnehmern vermelden: eBay, Quoka und der heisse draht. Geschäftsführer Christian Scherbel: „Wir freuen uns sehr, binnen kürzester Zeit die größten Portale für unser Konzept einer Metasuchmaschine gewonnen zu haben.“

Die Suchmaschine kann aber noch mehr als Immobilien finden. Nutzer erhalten Antworten auf entscheidungsrelevante Fragen: In welchem Stadtteil gibt es die meisten Schulen? Wo sind die Mieten am günstigsten? Wer wohnt in meinem Stadtteil? Der Immobilienguide liefert ein Kurzporträt des Stadtteils und Statistiken über die Bevölkerungs-, Alters- und Sozialstruktur, Informationen zu Bildungseinrichtungen und zum Mietpreisniveau des Wohngebiets. Erstmals in Deutschland hat immobilo außerdem eine Straßensuche in seinem Angebot integriert.

Dass sich das Geschäftsmodell trotz angespannter Wirtschaftslage so gut entwickeln konnte, geht nicht zuletzt auf den Gründer selbst zurück: Bereits im Alter von 16 Jahren hatte Jungunternehmer Christian Scherbel Aerosecure, den führenden deutschsprachigen Dienstleister für Airline-Sicherheit, ins Leben gerufen und anschließend acht Jahre geleitet. Mit Veit Mürz (30) hat sich Christian Scherbel einen weiteren Internetexperten an Bord geholt: Mürz verantwortete zuletzt das Online-Marketing von Europas größtem Online-Reifenhändler.

Für die Zukunft haben sich Scherbel und sein 14-köpfiges Team am Berliner Alexanderplatz einiges vorgenommen. „Die Bilanz der ersten Monate zeigt, dass wir uns für das richtige Konzept entschieden haben. Wir sehen sehr gute Perspektiven für unsere weitere Geschäftsentwicklung. In der derzeitigen Wirtschaftskrise verzeichnen wir sogar ein steigendes Interesse an Kaufimmobilien. Auch das Feedback unserer Partner bestätigt uns, das wir auf dem richtigen Weg sind.“ Basis des Erfolgs ist der Ausbau der Partnerschaften, die in die immobilo-Suche eingebunden werden können. Auch in technischer Hinsicht arbeitet das immobilo-Team an Weiterentwicklungen. So soll bereits im Sommer eine für das iPhone optimierte Suche eingeführt werden.

Über immobilo:
Die im Mai 2008 gegründete Golden Immobilo GmbH betreibt Deutschlands erste Immobilien-Suchmaschine. Basierend auf einem Kooperationsmodell werden unter www.immobilo.de seit dem 15. September 2008 die Immobilienangebote von überregionalen und regionalen Partnerportalen zusammengeführt. Partner der ersten Stunde sind unter anderem: 1A-Immobilienmarkt, Bellevue, Der heiße Draht, EasyWG, Free!Immo, HomeCompany, immobilien.de, immobilienpool, ImmobilienScout24, Immofux, immowelt, Mietplatz.eu, MyImmoworld, Quoka, reedb und Zwangsversteigerung.de. Ziel des Unternehmens mit Sitz am Berliner Alexanderplatz ist, Nutzern über seine Webadresse Zugang zu allen Objekten im deutschen Markt zu geben. Immobilieninteressierte können diesen Service kostenlos in Anspruch nehmen. immobilo finanziert sich insbesondere durch Werbeschaltungen auf der Website und die Weiterleitung von Interessenten an die Partnerportale.

Unter der Führung des Gründungsduos Christian Scherbel (26) und Veit Mürz (30) beschäftigt das Unternehmen in Berlin-Mitte derzeit 15 Mitarbeiter. Schon mit 16 Jahren hat Jungunternehmer Christian Scherbel Aerosecure, den führenden deutschsprachigen Dienstleister für Airline-Sicherheit, ins Leben gerufen und anschließend acht Jahre geleitet. Mit Veit Mürz ist ein weiterer Internetexperte an Bord: Mürz verantwortete zuletzt das Online-Marketing von Europas größtem Online-Reifenhändler.

Tim Hilpert übernimmt Ruder von Kijiji Deutschland

28. Juni 2009 1 Kommentar

Tim Hilpert ist seit Mitte März neuer Deutschland-Chef bei Kijiji. Er übernimmt die Verantwortung für das kostenlose Online-Kleinanzeigenportal (www.kijiji.de) in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz. Der 34-Jährige folgt auf Interimsgeschäftsführer Bram Ellens.
Tim Hilpert war zuletzt bei Deutschlands größtem Fahrzeugmarkt mobile.de im Management-Team tätig, wo der Strategie-Experte für das Konsumentengeschäft und die internationale Unternehmensentwicklung zuständig war.
„Wir wollen die Spitzenposition von Kijiji in Deutschland kontinuierlich ausbauen und weitere Marktanteile gewinnen“, gibt Tim Hilpert die zukünftige Marschrichtung vor. Schon heute ist Kijiji laut NielsenNetratings mit rund 3 Millionen Besuchern pro Monat der reichweitenstärkste Online-Kleinanzeigenmarkt in Deutschland.
Gleichzeitig zeigt der internationale Vergleich, dass der Markt in Deutschland noch lange nicht erschlossen ist. Tim Hilpert sieht hier weiteres Wachstumspotential für Kijiji: „Der Online-Kleinanzeigenmarkt steckt bei uns noch in den Kinderschuhen. Vergleichbare Märkte wie England oder die Niederlande haben ein bis zu 5-faches Marktvolumen.“ Dabei will er das große internationale Know-how und die Kooperationsmöglichkeiten innerhalb des Mutterkonzerns eBay nutzen.
Den bei Kijiji traditionellen „Einstellungstest“ hat Tim Hilpert bereits bravourös gemeistert. Seine erste Transaktion über Kijiji bestand darin, endlich eine Garage für das Familienfahrrad mit Anhänger zu finden: Nach wenigen Stunden konnte er das Gefährt bereits in einer geeigneten Unterstellmöglichkeit parken – in unmittelbarer Nähe zu seiner neuen Wohnung.

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Bewerber beurteilen Jobbörsen – gute Zufriedenheit, Suchqualität mit Verbesserungspotential

25. Juni 2009 Keine Kommentare

Stellensuchende sind mit den Online-Stellenmärkten überwiegend zufrieden und beurteilen die Jobbörsen durchschnittlich mit einer guten Note von 1,92 auf einer Skala von 1 = sehr gut bis 4 = überhaupt nicht gut. Hingegen zeigt die Nutzerumfrage bei der Beurteilung der Trefferqualität noch ein beträchtliches Verbesserungspotential. Im Schnitt sind die Jobsucher mit der Suchqualität lediglich mit einer Durchschnittsnote von 2,13 zufrieden. Dies ist das Ergebnis einer explorativen Online-Umfrage unter Stellensuchenden und Nutzern von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen, die von CrossPro-Research.com in der Zeit vom 3. Oktober 2008 bis zum 18. Mai 2009 durchgeführt wurde. In diesem Zeitraum wurden 3.296 Bewertungen für insgesamt 256 Jobbörsen und Jobsuchmaschinen abgegeben. Dabei erzielten 16 Jobbörsen und Jobsuchmaschinen mehr als 30 Bewertungen.
Die Ergebnisse der Beurteilung nach dem Zufriedenheitsgrad der Jobsuchenden mit den jeweiligen Jobbörsen waren insgesamt gut. Bei näherer Analyse der Ergebnisse zeichnet sich jedoch ab, dass sich die Jobbörsen aus Sicht der Nutzer in eine Drei-Klassen-Gesellschaft aufteilen. Zunächst gehören der besten Gruppe mit einer Gesamtbewertung zwischen 1,74 und 1,78 fünf Jobportale an, die relativ eng zusammen liegen. Dieses sind Jobpilot, StepStone, FAZjob.net, Kalaydo sowie die Paderborner Jobbörse Jobware. Im Mittelfeld der Benutzerbeurteilungen liegen Meinestadt.de, Gigajob, Job24, Jobscout24, Stellenanzeigen.de sowie Experteer. Am Ende der Skala befinden sich Monster, Google Base und die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.

Verbesserungspotential bei der Suchqualität

Ein beträchtliches Verbesserungspotential zeigt sich jedoch im Bereich der Suchqualität. Jobsuchende sind in diesem Bewertungspunkt kritischer und beurteilen diesen wichtigen Nutzungsfaktor insgesamt schlechter als es der generelle Zufriedenheitsgrad andeutet. Bei der Suchqualität kommt es darauf an, eine möglichst gute Matching-Qualität der Ergebnisse bei der präzisen Suche nach Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Umfeldsuche und anderen Kriterien zu erreichen.

Bessere Bewertungen für Jobsuchmaschinen
Bemerkenswert besser schnitten in der Umfrage die Jobsuchmaschinen Kimeta.de und iCjobs.de ab. Nutzer dieser Jobsuchmaschinen beurteilten den Zufriedenheitsgrad insgesamt höher als bei den Jobbörsen. So erreichte Kimeta.de eine Note von 1.54, während iCjobs.de mit einer Beurteilung von 1.72 noch die Nase knapp vor Jobpilot.de hatte. Auch die Suchqualität wurde von den Stellensuchenden besser beurteilt. Hier erreichte Kimeta.de die Note 1.80, iCjobs kam auf 1.88. Die beste Jobbörse hinsichtlich Suchqualität ist FAZjob.net mit ebenfalls 1.80.

Datenbasis der einzelnen Jobportale:
Jobportal Anzahl Bewertungen
Monster 486
MeineStadt 466
Experteer 307
StepStone 303
FAZjob.net 175
Kalaydo 144
Jobscout24 114
Jobpilot 109
Arbeitsagentur 82
Stellenanzeigen.de 77
iCjobs 74
Job24 69
Jobware 63
Gigajob 52
Kimeta 48
Xing Jobs 34
Google Base 33

Die Online-Umfrage unter den Nutzern von Jobbörsen steht unter www.crosspro-research.com zur Verfügung.

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Craigslist mit mehr als 100 Millionen Dollar Umsatz?

24. Juni 2009 Keine Kommentare

Der Classifieds Intelligence Report, der von der AIM Group in den USA herausgegeben wird, spekuliert in seinem letzten Report über die Umsatzentwicklung bei Craigslist.
Scheinbar kann Craigslist gerade in Krisenzeiten profitieren, in denen etablierte Verlage mit deutlichen Umsatzrückgängen im Anzeigengeschäft zu kämpfen haben.
Für das laufende Jahr werden Umsätze von mehr als 100 Mio $ prognostiziert, was einer jährlichen Steigerung von 23% entspräche.
Im Jahr 2004 machte Craigslist gerade einmal 9 Millionen Dollar. Nach wie vor arbeitet Craigslist sehr kostensparend. So unterstützen den Gründer Craig Newmark nur 30 Mitarbeiter.
Laut AIM Group stammen rund 80% der Umsätze aus kostenpflichtigen Jobanzeigen, der Rest vornehmlich aus Immobilienanzeigen.
Die lukrativsten Märkte für Craiglist sind New York City, mit geplanten Umsätzen von $17,7 Mio in 2009 und San Francisco mit $14, 4 Mio., laut AIM Group.

Da Craig Newmark und Jim Buckmaster, einen eher nicht-kommerziellen Ansatz mit Craiglist verfolgen, bleiben weitere Umsatzpotentiale unausgeschöpft. Wahrscheinlich ist das aber auch einer der Erfolgsfaktoren von Craigslist.

Relaunch und Neuausrichtung: Anzeigen-Community tikkler präsentiert sich neu

23. Juni 2009 Keine Kommentare

Mit einem Relaunch richtet sich die Anzeigen-Community www.tikkler.de strategisch und inhaltlich neu aus. tikkler.de wendet sich fortan mit dem neuen Portfolio von Produkt-, Dienstleistungs- und Stellenangeboten gezielt an Gewerbetreibende und bietet die Möglichkeit, selbst kostenlos Kleinanzeigen zu schalten.

Mit dem Relaunch des Portals werden vor allem Freiberufler, kleine und mittelständische Unternehmen, Vereine, Organisationen und Existenzgründer angesprochen. Hier werden sie fündig bei der Suche nach Geschäftspartnern, Immobilien, Baumaterialien, Kapitalgebern oder Experten. Die neue benutzerfreundliche Oberfläche von tikkler.de ermöglicht eine einfache Bedienung und schnelles Schalten von eigenen Annoncen. Diese lassen sich sowohl am PC als auch per SMS einstellen. Zudem können die Anzeigen direkt von Interessenten per SMS beantwortet werden.

Wie bereits gemeldet, wurde tikkler.de durch die Business-Suchmaschine www.yellow1.de übernommen. In den weiteren Schritten werden die Dienste der Anzeigen-Community in das Such- und Auskunftsportal integriert. yellow1 enthält bereits 6 Millionen Firmeneinträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Telefonbucheinträge der DeTeMedien, über 250.000 Jobs von jobscout24.de sowie die Dienste der Personensuche yasni.de und der Auftragssuchmaschine ambigo.de.

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