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Archiv für November, 2007

Deine-Tierwelt.de hat die Schnauze vorn: Mischung aus Netzwerk und Kleinanzeigen führt zum Erfolg

27. November 2007 Keine Kommentare

Seit dem Start von Deine-Tierwelt.de am 11.Oktober dieses Jahres erfreut sich die Tier-Community immer größerer Beliebtheit unter den Tierfreunden. Dies bestätigen jetzt auch die aktuellen Zahlen von Nielsen Media Research, dem weltweit führenden Marktforschungsunternehmen. Laut NielsenNetratings führte Deine-Tierwelt.de bereits im Oktober das Ranking bei den Unique Audiences (unterschiedliche Besucher) unter den Tier-Communities und Online-Tierhändlern an – ein beachtlicher Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Wertung nur für 20 Tage erfolgen konnte.

Auf Deine-Tierwelt.de tauschen viele Tierliebhaber ihr Wissen und ihre Erfahrungen miteinander aus. Die Besitzer können ihren Liebling außerdem auf einer eigenen Webseite vorstellen sowie tierische Fotoalben und Videos in die Seite einfügen. Das Netzwerk bietet aber noch mehr: Ein Grund für den Erfolg von Deine-Tierwelt.de sind die kostenlosen Kleinanzeigen, die ein fester Bestandteil der Community sind. „Bis vor kurzem gab es einfach noch keine Webseiten, die solch umfassende Dienste nur zum Thema Tier geboten haben.“, erklärt Deine-Tierwelt-Gründer Frank Schultheiss den Erfolg. Er ist sich sicher, dass das große Angebot an Kleinanzeigen im nächsten Jahr noch stärker genutzt wird.

Laut einer Studie wollen 29 Prozent der Deutschen zukünftig verstärkt Kleinanzeigen als alternative Einkaufsmöglichkeit nutzen. Gerade im Onlinebereich ist die Auswahl viel größer, wenn man zum Beispiel ein ganz besonderes Tier oder wichtige Artikel für die richtige Aufzucht der Tiere sucht. Dieses Angebot können Kaufhäuser und kleine Shops nicht mehr bieten. In der internetaffinen und werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 29-jährigen weisen Kleinanzeigen im Internet sogar ein noch höheres Wachstumspotential auf. In dieser Zielgruppe wollen in Zukunft 33 Prozent vermehrt Kleinanzeigen nutzen, was einem Zuwachs von 15 Prozent entspricht.

Vergleicht man allerdings die Geschlechter, finden sich auch beim Online-Shopping prägnante Unterschiede: Männer nutzen Online-Kleinanzeigen stärker als Frauen. Diese brauchen beim Kauf oft die haptische Komponente. Allerdings neigen sie auch eher zu Spontankäufen. Wenn beispielsweise ein süßes Katzenbaby im Internet zu verkaufen ist, ergreifen Frauen schneller die Initiative, um einen neuen tierischen Bewohner bei sich begrüßen zu dürfen!

Kai Nikolaizig ist neuer Geschäftsführer bei der ISA

26. November 2007 Keine Kommentare
Kai Nikolaizig

Kai Nikolaizig

Seit dem 1. November leitet Kai Nikolaizig als Geschäftsführer die ISA GmbH & Co. KG, das führende Anzeigennetzwerk Deutschlands, zu dem u.a. die Anzeigenportale immowelt.de, stellenanzeigen.de, markt.de, autoanzeigen.de, motoso.de und trauer.de gehören. Der 38-jährige Bank- und Diplom-Kaufmann kommt von AutoScout24, wo er als Director das europaweite Product and Advertising Management verantwortete. Vor seiner Zeit bei AutoScout24 führte der gebürtige Braunschweiger sechs Jahre lang als Leiter Online Marketing & Development unter anderem den Online-Bereich sowie bereichsübergreifende Marketing- und Sales-Projekte bei der Loyalty Partner GmbH, dem Betreiber von Deutschlands größtem Kundenbindungsprogramm „PAYBACK“.

Kai Nikolaizig löst Reinhard Werbeck ab, der interimsweise die Geschäftsführungsverantwortung der ISA übernommen hatte. Er wird die Rubriken-Holding nach einer Übergangsphase zum Jahresende verlassen und wieder seine originären Aufgaben bei der WAZ Mediengruppe übernehmen.

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Studie von TNS Infratest und Kijiji: Kleinanzeigen und Tauschgeschäfte wachsen überproportional

19. November 2007 Keine Kommentare

Die Suche der Deutschen nach Schnäppchen verlagert sich von Kaufhäusern und Shops auf andere Kanäle. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest bei über 1000 Befragten im Auftrag der eBay-Tochter Kijiji (www.kijiji.de). Der Grund für den positiven Trend in Richtung alternativer Einkaufsmöglichkeiten liegt in der gestiegenen Preissensibilität. Insgesamt 79 Prozent der Deutschen gaben an, beim Einkaufen auf Einsparmöglichkeiten zu achten. 60 Prozent ist dies sogar noch wichtiger als noch vor einem Jahr. Bislang sind Online-Shopping (30 Prozent) und Online-Auktionen (26 Prozent) die am häufigsten genutzten alternativen Bezugsquellen der Deutschen. Direkt danach folgen Flohmärkte und Second Hand-Geschäfte, auf sie greifen 28 Prozent der deutschen Bevölkerung für den Einkauf zu. Kleinanzeigen (Online und Print) werden von 21 Prozent der Bevölkerung genutzt. Doch wie die Umfrage von TNS Infratest zeigt, holen Kleinanzeigen im Internet und in Print-Produkten sowie Tauschgeschäfte rasant auf. Immerhin 29 Prozent der Deutschen wollen zukünftig verstärkt Kleinanzeigen als alternative Einkaufsquelle nutzen. Tauschgeschäfte, also das Einlösen von einem Produkt gegen ein anderes, das bislang erst von 5 Prozent der Bevölkerung zur Schäppchenjagd genutzt wurde, wird seinen Anteil um 6 Prozent mehr als verdoppeln.

Bei der relevanten Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen weisen Kleinanzeigen und Tauschgeschäfte sogar ein noch größeres Wachstumspotenzial auf. Zukünftig werden 33 Prozent Kleinanzeigen nutzen, das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent. Auch Tauschgeschäfte liegen bei den unter Dreißigjährigen im Trend: 12 Prozent mehr als im vergangenen Jahr und damit insgesamt 17 Prozent wollen zukünftig Produkte tauschen. Heiner Kroke, Geschäftsführer von Kijiji: „Auch wir beobachten, dass die Anzahl der Tauschprodukte stetig zunimmt. Der Reiz liegt darin, dass etwas angeboten wird, was man ohnehin loswerden will. Dafür gibt’s dann was Neues, mit Nutzwertcharakter. Beispiel: Ein alter Schrank gegen ein Päckchen Kaffee. Dabei muss meistens nicht einmal gefeilscht oder gehandelt werden.“

Der kleine Unterschied

Im Vergleich der Geschlechter gibt es eindeutige Unterschiede. Männer haben die Nase vorn bei Online-Shopping und Online-Auktionen (43 Prozent der Männer, 32 Prozent der Frauen). Auch Print- und Online-Kleinanzeigen werden eher von Männern als von Frauen genutzt (25 Prozent der Männer, 17 Prozent der Frauen). Ganz anders sieht es hingegen bei Flohmärkten und Second Hand-Geschäften aus: Hier tummeln sich immerhin 31 Prozent der Frauen, im Vergleich zu nur 25 Prozent der Männer. Kroke: „Frauen sind offensichtlich haptischer veranlagt: Sie wollen Produkte sehen und spüren. Für Männer ist das nicht so entscheidend.“

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