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Archiv für die Kategorie ‘Stellenmarkt’

Warnung vor Trickbetrügern

25. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt vor Trickbetrügern, die über Jobversprechen Zeitschriftenabos verkaufen. Ein vermeintliches Marktforschungsinstitut mit Sitz in Franken hatte im Internet und per Kleinanzeigen mit Nebenjobs als Produkttester geworben, wie die vzth am Mittwoch in Erfurt mitteilte.

Für die Aufnahme in eine Produkttester-Datenbank sollten Interessenten eine dreistellige Summe als „Versicherung“ oder „Bearbeitungsgebühr“ an die Firma „Marktforschung in Erfurt“ zahlen. Alternativ habe man für die gleiche Summe ein Zeitschriftenabo abschließen können.

Die Verbraucherzentrale geht davon aus, dass es bei der Aktion ausschließlich um den Verkauf von Zeitungsabos geht, weil das Marktforschungsunternehmen unter der gleichen Adresse auch Verlagswerbung betreibt. Bislang sei völlig unklar, ob überhaupt eine Vermittlung als Produkttester erfolge, Interessenten würden lediglich in eine Datenbank aufgenommen. Für diese Leistung sei der Preis aber viel zu hoch. Zudem sei es denkbar, dass die persönlichen Daten der Bewerber weiterverkauft würden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich jederzeit an die Kollegen von Hiogi wenden.

Monster Deutschland beruft Marcus Riecke zum Geschäftsführer

29. April 2010 Keine Kommentare

Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ernennt Marcus Riecke zum neuen Vice President & General Manager DACH. Riecke wird seine neue Aufgabe ab 1. Mai 2010 wahrnehmen und verantwortet die gesamten Geschäftsaktivitäten für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er berichtet an Andrea Bertone, Regional Senior Vice President Europe. Marcus Riecke löst Marco Bertoli als Geschäftsführer ab, der in Zukunft die Position des Vice President Sales bei Monster Europa bekleidet.

Marcus Riecke hat langjährige Erfahrung in der Medien- und Online-Branche. Zuletzt war er als Berater tätig für Immobilienscout24 und Betterplace sowie als Aufsichtsrat für Issuu.com. Von 2007 bis 2008 war Riecke CEO von studiVZ, davor von 2002 bis 2007 Vice President bei eBay in verschiedenen Führungspositionen in Deutschland und Europa. Weitere Karrierestationen von Riecke waren eGroups, heute Yahoo! Groups, (1999 bis 2000) sowie Bertelsmann (1992 bis 1999). Riecke begann seine Karriere bei der Bavaria Film (1991) und Studio Hamburg (1990). Er ist Absolvent der University of London (B.A.) sowie der University of California at Berkeley (M.B.A.).
„Zusammen mit unserem starken Management-Team in der DACH-Region wird Marcus Riecke die Fortführung derWachstumspläne in Einklang mit unseren Geschäftszielen verantworten“, so Andrea Bertone, Regional Senior Vice President Europe. „Das bedeutet unter anderem die Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie für die DACH-Region, um die Marke Monster weiter zu stärken und unser Geschäft weiter auszubauen. Wir vertrauen dabei voll und ganz auf die langjährige Erfahrung von Marcus Riecke.“

„Ich freue mich sehr auf die spannende Herausforderung bei Monster“, sagt Marcus Riecke, Vice President & General Manager DACH bei Monster Worldwide. „Monster ist das bekannteste und meistgenutzte private Online-Karriereportal in Deutschland. Mein Ziel ist es, diese Positionierung nicht nur zu halten, sondern die Aktivitäten von Monster in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezielt weiter zu steigern.“

Marco Bertoli wird sich zukünftig einer neuen Herausforderung bei Monster als Vice President Sales Europa stellen. In dieser Position leitet er in enger Partnerschaft mit den regionalen Teams den europaweiten Vertrieb. Marco Bertoli hatte ursprünglich die Position des Business Director of Sales bei jobpilot in Italien inne, bevor Monster die Adecco-Tochter 2004 übernahm. Ab Mai 2004 verantwortete Marco Bertoli den Bereich Sales bei Monster Deutschland und wurde kurz darauf zum Director of Sales für die DACH-Region ernannt. In dieser Funktion gelang es ihm, Monster und jobpilot erfolgreich zu integrieren. 2005 wurde Bertoli zum Vice President Sales Zentral- und Osteuropa ernannt und wurde in 2007 Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide.

Achtung vor Packstation-Betrüger in Kleinanzeigen

19. April 2010 Keine Kommentare

Wer auf der Suche nach einem Job in Online-Kleinanzeigen ist, ist wahrscheinlich schon mehrfach über folgende Anzeige gestoßen: Der Inserat gibt vor in ganz Deutschland tätig zu sein und daher viele Packstationen braucht. Er bietet jedem eine einmalige Zahlung von 100 Euro bzw. eine langfristige Zusammenarbeit, wenn man ihm unter eigenem Namen ein Fach in einer Packstation der Post anmeldet.

Was steckt hinter dieser merkwürdigen Anzeige, auf die bereits etliche deutsche Jobsucher hereingefallen sind? Kreditkarten- bzw- Datenbetrüger im Netz brauchen nach einem Einkauf natürlich eine Adresse, wo sie die unrechtmäßig erworbene Ware hinschicken lassen können. Dies machen sie mit den fremden Postfächern, die sie über ganz Deutschland verteilen, denn beim Einkauf im Netz muss der Name des Kreditkarten- oder Kontoinhabers nicht mit dem Namen der Lieferadresse übereinstimmen.

So werden unschuldige Jobsucher schnell zu Handlangern von Betrügern. Also, Finger weg von solchen Anzeigen bzw. diese sofort dem entsprechenden Betreiber melden!

Achtung vor unseriösen Jobangeboten in Kleinanzeigen!

29. März 2010 Keine Kommentare

Wer einmal nach einem Job in den Kleinanzeigen gesucht hat, dem sind sie wahrscheinlich massenweise begegnet, Jobangebote, die für wenig Arbeit viel Geld bieten, die sofort mit Traumjobs locken oder erst einmal viel Geld bieten ohne überhaupt genau zu nennen wie die eigentliche Arbeit aussieht.

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt in diesen Tagen ausdrücklich vor solchen unseriösen Jobangeboten, auf die täglich etliche Deutsche reinfallen. Meist soll man leichte Tätigkeiten von zuhause aus übernehmen und bekommt dafür angeblich 2.000 Euro. Oder man wird gelockt mit angeblichen Modeljobs oder man soll Ware auf Selbstbestellerbasis einkaufen. Von diesen Beispielen könnte man noch tausende aufzählen.

Eines haben sie jedoch am Ende alle gemeinsam, wer diesen vermeintliche Job antritt soll erst einmal dafür etwas bezahlen. So ist man dann die sogenannte „Anfangsgebühr“ los und hört von seinen vermeintlichen Arbeitgebern nie wieder etwas.

Daher auf keinen Fall für irgendeinen Job im Voraus zahlen und stets die angeblichen Jobs genau unter die Lupe nehmen. Traumjobs und horrende Versprechungen sind in Zeiten der Krise doch eher unwahrscheinlich geworden. Daher also, Achtung, vor unseriösen Jobangeboten!

Umfrage: 5.812 Jobsuchende beurteilen Online-Jobbörsen und Jobsuchmaschinen. Gute Noten für Karriereportale

22. Oktober 2009 Keine Kommentare

Kandidaten auf Stellensuche sind mit den deutschen Karriereportalen durchaus zufrieden und geben diesen überwiegend gute Noten bei der Nutzerzufriedenheit. So bewerteten die Stellensuchenden die Karriereportale durchschnittlich mit einer Gesamtnote von 1.92 für die Zufriedenheit auf einer Notenskala von 1 = sehr gut bis 4 = überhaupt nicht gut.

Dies ist das Ergebnis einer explorativen Online-Umfrage unter Stellensuchenden und Nutzern von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen, die von CrossPro-Research.com in der Zeit vom 3. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009 durchgeführt wurde. In diesem Zeitraum wurden 5.812 Bewertungen für insgesamt 335 Jobbörsen und Jobsuchmaschinen abgegeben. Dabei erzielten 22 Jobbörsen und Jobsuchmaschinen 30 und mehr Bewertungen.

Wie bereits die Halbjahresergebnisse Ende März 2009 andeuteten, lassen sich die Karriereportale in Deutschland – gemessen am Zufriedenheitsgrad – in eine Drei-Klassen-Gesellschaft einteilen. Kalaydo erringt mit einem Zufriedenheitsgrad von 1,75 den Spitzenplatz und bildet mit Stepstone, FAZjob.net, Jobware und Jobpilot die Spitzengruppe mit Bewertungen zwischen 1,75 und 1,82. Überraschend hält die von Monster Deutschland übernommene Jobbörse Jobpilot sich in dieser Gruppe und beweist einmal mehr einen hohen Zufriedenheitsgrad loyaler Benutzer, während die Muttergesellschaft Monster Deutschland in der Beurteilung der Stellensuchenden weniger gut abschneidet.

Der Stellenmarkt des Regionalportals Meinestadt.de hat sich gegenüber dem vorherigen Halbjahr auf 1,86 verbessert, die Jobbörse der DAX-30-Konzerne, Jobstairs, ist erstmals mit 30 Bewertungen vertreten. Mit Alma-mater (Zufriedenheitsnote 2,06) rangiert erstmals ein Karriereportal für Studenten, Hochschulabsolventen und Young Professionals auf der Liste der 22 bewerteten Karriereportale. Das Schlusslicht bildet einmal mehr die Jobbörse der Arbeitsagentur. Allerdings ist hier zu konstatieren, daß sich deren Relaunch im August 2009 noch nicht wesentlich auf die Nutzereinschätzungen zum Stichtag 30.9.2009 auswirken konnte und es bleibt abzuwarten, wie sich die verbesserte Bedienungsfreundlichkeit in zukünftigen Bewertungen reflektiert.

Jobsuchmaschinen erzielen hohen Zufriedenheitsgrad

Jobsuchmaschinen erzielen im Jahresverlauf insgesamt einen hohen Zufriedenheitsgrad. Stellensuchende haben den Jobsuchmaschinen von Kimeta (Note 1,57), sowie ICjobs, Jobrobot und Jobrapido überdurchschnittlich gute Bewertungen erteilt. Allerdings haben Jobsuchmaschinen mit insgesamt 655 Bewertungen eine geringere Anzahl Bewertungen erzielt als Jobbörsen, die mit 4.869 Bewertungen über eine solide statistische Datenbasis verfügen. Es bleibt deshalb abzuwarten, ob Jobsuchmaschinen zukünftig ihren Bekanntheitsgrad bei Stellensuchenden steigern können.

Das Social Community Netzwerk XING, welches ebenfalls ein Jobstellenmarkt betreibt, erzielte einen Zufriedenheitsgrad von 2,02.
Dringende Hausaufgaben: Verbesserung der Suchqualität
Bei der Such- bzw. Trefferqualität haben viele Karriereportale noch beträchtlichen Handlungsbedarf, im Allgemeinen stufen Stellensuchende die Such- bzw. Trefferqualität eher schlechter ein als die Zufriedenheit insgesamt. Bei der Suchqualität kommt es darauf an, auf Suchanfragen eine möglichst gute Matching-Qualität der Ergebnisse bei der Suche nach Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Postleitzahl oder anderen Kriterien zu erzielen.

Die tatsächlich angezeigten Treffer können für Stellensuchende bisweilen frustrierend sein. So urteilt Frau Corinna D., die ein Bachelor-Studium in Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen hat und auf aktiver Jobsuche ist: „Das Matching beim Suchen ist nicht gerade das Beste. Es ist sehr ärgerlich, wenn man eine bestimmte Stelle zur Festanstellung sucht und sich durch Praktikantenstellen klicken muss.“

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