
Flugreise - flickr/Train Chartering & Private Rail Cars
Zurzeit ist es ja weltweit nicht gerade ruhig. In der Finanzwirtschaft geht es drunter und drüber und auch auf politischer Ebene hat es durchaus schon ruhigere Zeiten gegeben. Vielfach sind von den Unruhen auch typische und beliebte Urlaubsregionen der Deutschen betroffen. Doch Umbuchen ist für viele keine Alternative und oft auch vertraglich nicht möglich.
Mehr…
Der Handel mit Autoteilen und Tuningteilen im Internet wird immer beliebter. Zum einen werden viele Gebrauchtteile über Online-Auktionen und Kleinanzeigenplattformen gehandelt, zum anderen gibt es aber auch diverse Online-Shops für Autoteile, über die man die Ware bestellen kann.
Doch bevor man auf Kleinanzeigenmärkten oder anderen Quellen von vermeindlichen Privatleuten Fahrzeugteile kauft, sollte man sich vor folgenden Risiken schützen. Zum einen gibt es eine Vielzahl von gefälschten Teilen, die nicht die gleichen Qualitätsstandards haben, wie das Originalteil. Wenn man sich ein paar Golf 4 Rückleuchten kaufen möchte, ist das sicherlich ärgerlich, wenn man an ein gefälschtes Teil gerät, doch wenn es um sicherheitsrelevante Teile, wie Bremsschreiben geht, kann so ein Fehlkauf lebensbedrohliche Folgen haben.
Zum anderen kann es sich bei den Schnäppchenteilen um Helerware, also gestohlene Teile handeln. Sollte die Polizei die Verkäufer erwischen und sie als Käufer ermitteln, sind sie im geringsten Fall das Geld für das Teil los und müssen das Teil wieder zurückgeben, da man kein Eigentum an Diebesgut erwerben kann. So geschehen mit einer rumänischen Helerbande, die gestohlene Einbaunavigationsgeräte deutscher Luxushersteller im Internet verkaufte. Klar ist es verlockend, wenn so ein Gerät, daß mehrere tausend Euro Wert hat, für wenige hundert Euro gebraucht gekauft werden kann, doch die Folgen können weitreichender sein, als die Ersparnis beim Kauf.
Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt vor Trickbetrügern, die über Jobversprechen Zeitschriftenabos verkaufen. Ein vermeintliches Marktforschungsinstitut mit Sitz in Franken hatte im Internet und per Kleinanzeigen mit Nebenjobs als Produkttester geworben, wie die vzth am Mittwoch in Erfurt mitteilte.
Für die Aufnahme in eine Produkttester-Datenbank sollten Interessenten eine dreistellige Summe als „Versicherung“ oder „Bearbeitungsgebühr“ an die Firma „Marktforschung in Erfurt“ zahlen. Alternativ habe man für die gleiche Summe ein Zeitschriftenabo abschließen können.
Die Verbraucherzentrale geht davon aus, dass es bei der Aktion ausschließlich um den Verkauf von Zeitungsabos geht, weil das Marktforschungsunternehmen unter der gleichen Adresse auch Verlagswerbung betreibt. Bislang sei völlig unklar, ob überhaupt eine Vermittlung als Produkttester erfolge, Interessenten würden lediglich in eine Datenbank aufgenommen. Für diese Leistung sei der Preis aber viel zu hoch. Zudem sei es denkbar, dass die persönlichen Daten der Bewerber weiterverkauft würden.
Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich jederzeit an die Kollegen von Hiogi wenden.
Wer auf der Suche nach einem Job in Online-Kleinanzeigen ist, ist wahrscheinlich schon mehrfach über folgende Anzeige gestoßen: Der Inserat gibt vor in ganz Deutschland tätig zu sein und daher viele Packstationen braucht. Er bietet jedem eine einmalige Zahlung von 100 Euro bzw. eine langfristige Zusammenarbeit, wenn man ihm unter eigenem Namen ein Fach in einer Packstation der Post anmeldet.
Was steckt hinter dieser merkwürdigen Anzeige, auf die bereits etliche deutsche Jobsucher hereingefallen sind? Kreditkarten- bzw- Datenbetrüger im Netz brauchen nach einem Einkauf natürlich eine Adresse, wo sie die unrechtmäßig erworbene Ware hinschicken lassen können. Dies machen sie mit den fremden Postfächern, die sie über ganz Deutschland verteilen, denn beim Einkauf im Netz muss der Name des Kreditkarten- oder Kontoinhabers nicht mit dem Namen der Lieferadresse übereinstimmen.
So werden unschuldige Jobsucher schnell zu Handlangern von Betrügern. Also, Finger weg von solchen Anzeigen bzw. diese sofort dem entsprechenden Betreiber melden!
Wer einmal nach einem Job in den Kleinanzeigen gesucht hat, dem sind sie wahrscheinlich massenweise begegnet, Jobangebote, die für wenig Arbeit viel Geld bieten, die sofort mit Traumjobs locken oder erst einmal viel Geld bieten ohne überhaupt genau zu nennen wie die eigentliche Arbeit aussieht.
Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt in diesen Tagen ausdrücklich vor solchen unseriösen Jobangeboten, auf die täglich etliche Deutsche reinfallen. Meist soll man leichte Tätigkeiten von zuhause aus übernehmen und bekommt dafür angeblich 2.000 Euro. Oder man wird gelockt mit angeblichen Modeljobs oder man soll Ware auf Selbstbestellerbasis einkaufen. Von diesen Beispielen könnte man noch tausende aufzählen.
Eines haben sie jedoch am Ende alle gemeinsam, wer diesen vermeintliche Job antritt soll erst einmal dafür etwas bezahlen. So ist man dann die sogenannte „Anfangsgebühr“ los und hört von seinen vermeintlichen Arbeitgebern nie wieder etwas.
Daher auf keinen Fall für irgendeinen Job im Voraus zahlen und stets die angeblichen Jobs genau unter die Lupe nehmen. Traumjobs und horrende Versprechungen sind in Zeiten der Krise doch eher unwahrscheinlich geworden. Daher also, Achtung, vor unseriösen Jobangeboten!