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Archiv für die Kategorie ‘Sicherheit’

Warnung vor Trickbetrügern

25. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt vor Trickbetrügern, die über Jobversprechen Zeitschriftenabos verkaufen. Ein vermeintliches Marktforschungsinstitut mit Sitz in Franken hatte im Internet und per Kleinanzeigen mit Nebenjobs als Produkttester geworben, wie die vzth am Mittwoch in Erfurt mitteilte.

Für die Aufnahme in eine Produkttester-Datenbank sollten Interessenten eine dreistellige Summe als „Versicherung“ oder „Bearbeitungsgebühr“ an die Firma „Marktforschung in Erfurt“ zahlen. Alternativ habe man für die gleiche Summe ein Zeitschriftenabo abschließen können.

Die Verbraucherzentrale geht davon aus, dass es bei der Aktion ausschließlich um den Verkauf von Zeitungsabos geht, weil das Marktforschungsunternehmen unter der gleichen Adresse auch Verlagswerbung betreibt. Bislang sei völlig unklar, ob überhaupt eine Vermittlung als Produkttester erfolge, Interessenten würden lediglich in eine Datenbank aufgenommen. Für diese Leistung sei der Preis aber viel zu hoch. Zudem sei es denkbar, dass die persönlichen Daten der Bewerber weiterverkauft würden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich jederzeit an die Kollegen von Hiogi wenden.

Achtung vor Packstation-Betrüger in Kleinanzeigen

19. April 2010 Keine Kommentare

Wer auf der Suche nach einem Job in Online-Kleinanzeigen ist, ist wahrscheinlich schon mehrfach über folgende Anzeige gestoßen: Der Inserat gibt vor in ganz Deutschland tätig zu sein und daher viele Packstationen braucht. Er bietet jedem eine einmalige Zahlung von 100 Euro bzw. eine langfristige Zusammenarbeit, wenn man ihm unter eigenem Namen ein Fach in einer Packstation der Post anmeldet.

Was steckt hinter dieser merkwürdigen Anzeige, auf die bereits etliche deutsche Jobsucher hereingefallen sind? Kreditkarten- bzw- Datenbetrüger im Netz brauchen nach einem Einkauf natürlich eine Adresse, wo sie die unrechtmäßig erworbene Ware hinschicken lassen können. Dies machen sie mit den fremden Postfächern, die sie über ganz Deutschland verteilen, denn beim Einkauf im Netz muss der Name des Kreditkarten- oder Kontoinhabers nicht mit dem Namen der Lieferadresse übereinstimmen.

So werden unschuldige Jobsucher schnell zu Handlangern von Betrügern. Also, Finger weg von solchen Anzeigen bzw. diese sofort dem entsprechenden Betreiber melden!

Achtung vor unseriösen Jobangeboten in Kleinanzeigen!

29. März 2010 Keine Kommentare

Wer einmal nach einem Job in den Kleinanzeigen gesucht hat, dem sind sie wahrscheinlich massenweise begegnet, Jobangebote, die für wenig Arbeit viel Geld bieten, die sofort mit Traumjobs locken oder erst einmal viel Geld bieten ohne überhaupt genau zu nennen wie die eigentliche Arbeit aussieht.

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt in diesen Tagen ausdrücklich vor solchen unseriösen Jobangeboten, auf die täglich etliche Deutsche reinfallen. Meist soll man leichte Tätigkeiten von zuhause aus übernehmen und bekommt dafür angeblich 2.000 Euro. Oder man wird gelockt mit angeblichen Modeljobs oder man soll Ware auf Selbstbestellerbasis einkaufen. Von diesen Beispielen könnte man noch tausende aufzählen.

Eines haben sie jedoch am Ende alle gemeinsam, wer diesen vermeintliche Job antritt soll erst einmal dafür etwas bezahlen. So ist man dann die sogenannte „Anfangsgebühr“ los und hört von seinen vermeintlichen Arbeitgebern nie wieder etwas.

Daher auf keinen Fall für irgendeinen Job im Voraus zahlen und stets die angeblichen Jobs genau unter die Lupe nehmen. Traumjobs und horrende Versprechungen sind in Zeiten der Krise doch eher unwahrscheinlich geworden. Daher also, Achtung, vor unseriösen Jobangeboten!

Die Tricks der Internet-Betrüger

10. Dezember 2009 Keine Kommentare

Der Internet-Betrug ist wieder einmal auf dem Vormarsch. Dabei gehen die virtuellen Betrüger mit einer nicht wirklich neuen, aber in seiner Dreistigkeit bisher unerreichten Masche vor. Denn es gibt immer wieder genug Menschen, die völlig sorglos im Internet einkaufen.

Dabei ist das Shoppen im Internet im Grunde sicher. Wenn man nur ein paar grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen beachtet. Doch die Kunden der Abzocker, die in letzter Zeit von sich reden machten, ließen alle Vorsichtsmaßnahmen fahren und sahen nicht nach rechts oder links, sondern ließen sich einfach von scheinbar supergünstigen Preisen verführen.

Die angeblichen Supersonderangebote, hauptsächlich aus den Bereichen Spielzeuge und Unterhaltungselektronik, wurden auf Schnäppchen-Vergleichsseiten angeboten. Das ist legitim und das machen alle großen und kleinen Anbieter. Doch dann wird man auf eine Shop-Seite geleitet, die gar keine ist. Hier kann man sich die Artikel aussuchen und wird aufgefordert per Überweisung zu bezahlen. Damit hat man schon den ersten Fehler begangen.

Überweisungen sind nämlich praktisch nicht mehr rückgängig zu machen. Wer sicher gehen, zahlt im Internet per Kreditkarte oder Lastschrifteinzug. So Manchem mag das noch unsicherer vorkommen, aber diese Zahlungen kann man immer rückgängig machen. Auch unberechtigte Kreditkartenabbuchungen bekommt man im Allgemeinen ersetzt, vorausgesetzt man hat sich nicht grob fahrlässig verhalten.

Und damit wären wir schon beim zweiten Fehler, den die Betrüger immer wieder schamlos ausnutzen. Geblendet vom Superpreis des scheinbaren Schnäppchens überprüfen sie nicht, ob es diese Firma, die da so tolle Angebote machen kann, überhaupt gibt. Dabei ist die Überprüfung ganz einfach. Ein Klick ins Impressum genügt, die Adresse einmal bei google eingegeben oder gleich bei google maps. Ist das Ergebnis nicht eindeutig, hilft ein Anruf zur Klärung. Sind die Impressumsangaben nicht vollständig, die Nummer nicht zu erreichen und die Firma nicht einmal über google zu finden, ist der Betrug schon entlarvt.

Oft findet man auch gleich warnende Hinweise in Internet-Foren oder -Artikeln, weil solche Firmen schon bekannt sind. Doch die Betrügerbande, die gerade im Weihnachtsgeschäft ihr Unwesen treibt, hat schon tausende von Dummen gefunden, die diese einfachen Regeln missachteten und damit Millionen von Euronen ergaunert. Obendrein sind sie noch so dreist, auf der vormaligen Shop-Website die geprellten Kunden mit einem Stinkefinger zu begrüßen.

Das Ganze hat übrigens noch eine weitere Dimension. Die Internet-Abzocker nutzen keine eigenen Konten, die mit ihnen in Verbindung gebracht werden können, sondern versprechen in Kleinanzeigen einfache Nebenverdienste, bei denen man nur sein Konto zur Verfügung stellen bräuchte und würde dann eine Provision im Schlaf verdienen. Pustekuchen.

Die so angelockten Kontoinhaber dienen den Betrügern als Geldwäscher, machen sich damit selbst strafbar und werden obendrein noch ihres eigenen Vermögens erleichtert. Wie geht man also am besten gegen Online-Betrüger vor? Am besten erst einmal Gehirn einschalten und dann den gesunden Menschenverstand benutzen.

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