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Archiv für die Kategorie ‘Marktentwicklung’

Quoka wächst und wächst und lässt angeblich die Konkurrenz hinter sich

1. Februar 2010 Keine Kommentare

Mit Zahlen aus dem Internet-Bilderbuch zeigt das Kleinanzeigen-Portal Quoka.de Konkurrenten wie eBay Kleinanzeigen und Co., wie eine wirkliche Marktführerschaft aussehen kann. Verglichen mit dem Vorjahr ergaben sich für alle relevanten Messgrößen Steigerungen von mehr als 90 Prozent. So nahm der Anzeigen-Content in den verschiedenen Kategorien verglichen zwischen Dezember 2008 und Dezember 2009 um 98 Prozent zu. Gleichzeitig nahm auch die Menge der Besucher zu, nach eigenen Angaben steigerten sich die Besucherzahlen von 2008 auf 2009 um 91 Prozent.

Bestätigt wird dies durch die Zahlen der renommierten Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e. V. (AGOF) sowie durch die Zahlen der IVW: Zum Ende des Jahres 2009 gelang erstmals der Sprung über 10 Millionen Visits pro Monat. Damit zählt Quoka.de zu den Top 50-Webseiten in Deutschland und lässt namhafte andere Portale weit hinter sich. Noch eindrucksvoller ist die Steigerung der Page Impressions: 99 Prozent Zuwachs zeigen, dass User das Portal nicht nur für einen kurzen Blick nutzen. Treue zur Zielgruppe zahlt sich aus, so scheint es.

Soweit die Zitate aus der Quoka Pressemitteilung. Interessant ist, daß eBay Kleinanzeigen in einergestrigen Pressemitteilung ebenfalls die Marktführerschaft für sich beansprucht. Wir sind also gespannt wer nun im digitalen Mitglieder-Vergleich den längsten Dauerbesucherstrom vorweisen kann und freuen uns auf weitere Pressemitteilungen aus beiden Häusern.

Categories: Anbieter, Marktentwicklung, Quoka Tags:

eBay Kleinanzeigen positioniert sich als stark besuchtes Online-Kleinanzeigenportal

31. Januar 2010 1 Kommentar

eBay Kleinanzeigen ist auf Wachstumskurs. Mit rund 8 Millionen Besuchen im Monat* und rund 100 Millionen Seitenaufrufen* positioniert sich eBay Kleinanzeigen als reichweitenstärkster Online-Kleinanzeigenmarkt in Deutschland. Nachdem die Seite im September 2009 als Nachfolger der eBay-eigenen Kleinanzeigentochter Kijiji, gelauncht wurde, waren allein im Dezember bereits über 3 Millionen unterschiedliche Besucher auf dem Portal. Tim Hilpert, Deutschlandchef von eBay Kleinanzeigen: „Unser Konzept geht voll auf: kostenlose Nutzung, einfache Handhabung und kurze Verkaufswege. Das Wachstumspotenzial für Online-Kleinanzeigen in Deutschland ist enorm. Wir werden auch in Zukunft als Marktführer von der steigenden Nachfrage überdurchschnittlich profitieren.“

Spielzeug, Bücher und CDs führen die Hitliste an
Über 800.000 Anzeigen sind bei eBay Kleinanzeigen zu finden. Das größte Wachstum verzeichneten dabei seit September die Kategorien „Mode & Beauty“ (+41%), „Familie, Kind & Baby“ (+38%) sowie „Haus & Garten“ (+26%). Auch Angebote und Gesuche von Gratis-Produkten sind auf dem Vormarsch. Der erst im November als eigene Kategorie eingeführte Bereich „Zu Verschenken & Tauschen“ erreichte seitdem einen Anstieg von 187%. Auf der Produktseite führen Spielzeug, Bücher und CDs die Hitliste an. eBay Kleinanzeigen ist völlig kostenlos, außerdem wird das Geschäft durch die lokale Nähe schnell und persönlich in der direkten Umgebung abgewickelt. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Versandkosten sparen, der Käufer kann sich auch vorab ein Bild von der Qualität des Produktes machen und gegebenenfalls vor Ort nachverhandeln, sodass es zu keinen bösen Überraschungen kommt.

Top-Städte
Auch bei Online-Kleinanzeigen ist Berlin die größte Stadt des Landes: Allein in der Hauptstadt gibt es über 170.000 aktive Anzeigen. Auf den weiteren Plätzen folgen Hamburg, Leipzig und München. Besonders in Ostdeutschland stößt das Konzept der Online-Suche verbunden mit dem persönlichen Geschäftsabschluss auf großes Interesse, hier finden sich die drei am schnellsten wachsenden Städte: Leipzig, Halle und Schwerin. Die Anzahl der dort eingestellten Angebote hat sich in den letzten drei Monaten zum Teil verdreifacht.

Die Plattform eBay Kleinanzeigen hat den bis dahin im Konzern existierenden Online-Kleinanzeigenmarkt Kijiji abgelöst und profitiert nun von der starken Marke eBay. Die klare Positionierung als Familienplattform wurde durch den Wegfall der Kontaktanzeigen zum Jahreswechsel weiter verstärkt.
Mit rund 8 Millionen Besuchen im Monat* und rund 100 Millionen Seitenaufrufen* ist eBay Kleinanzeigen das meist besuchte Online-Kleinanzeigenportal in Deutschland. eBay Kleinanzeigen gehört zur internationalen eBay Classifieds Group. Weitere Marken der Gruppe sind Bilbasen, dba.dk, Gumtree, Kijiji, LoQUo, Marktplaats und mobile.de. eBay ist der weltweit größte Anbieter von Online-Kleinanzeigen.

Im Januar 2009 hatte das damalige Kijiji übrigens 2.6 Mio unterschiedliche Besucher, 6.1 Mio. Besuche und rund 71 Mio. Seitenaufrufe, laut Nielsen Netratings. Das Jahreswachstum inkl. Sonderbudgets und Relaunch liegt also bei rund 20-30%.
Was eBay in der von uns zitierten Pressemitteilung jedoch nicht erwähnt, ist der zusätzliche Aufwand, besonders in Form von erhöhten Werbeausgaben, die mit diesem Ergebnis im Zusammenhang stehen.
So wurde der Relaunch von Kijiji unter der neuen Marke bereits mit einer umfangreichen Kampagne mit dem Titel “Kauf doch wo Du wohnst” begleitet und auf den populären Auktionsseite von eBay gibt es nun einen eigenen Navigationspunkt für die eBay-Kleinanzeigen. Auch scheinen auf eBay selbst und auch auf anderen Webseiten häufiger Werbeeinblendungen für die Plattform gebucht zu werden.
In wie weit der verbuchte Erfolg also direkt auf Popularität bei den Kleinanzeigenkunden und nicht auf erhöhte Marketingaufwendungen zurückzuführen ist, werden wir erst in ein paar Monaten wissen, wenn eBay Kleinanzeigen die Konzernleitung mit dauerhaften Erfolgsmeldungen beglückt oder dann in Konsequenz wieder mit kleineren Werbebudgets arbeiten muss.

Gerade nach der Umbenennung von Kijiji in eBay Kleinanzeigen schien es unter den bisherigen Kunden diverse zu geben, die nicht mit der Umgestaltung glücklich waren. Vielen Kunden war scheinbar auch nicht bewusst, daß es sich beim Kleinanzeigenportal Kijiji um ein Angebot von eBay handelte, von dem man eigentlich wegwechseln wollte. Somit bekommen Plattformen, wie locanto.de von ehemaligen Kijiji-Nutzern Zulauf, die vom Aufbau und der Gestaltung recht nah an Kijiji angelehnt waren.
Natürlich sind die Zahlen von Alexa.com recht ungenau, trotzdem scheint sich insgesamt aber nicht viel zu tun im deutschen Kleinanzeigenmarkt. Kijiji hatte aus Besucherzahlensicht bereits vor dem Relaunch die Nase vorn, gefolgt von Quoka, DHD24 und Markt.de – Bei markt.de ist seit Mitte Januar jedoch ein Abwärtstrend in den Besucherzahlen zu beobachten, sofern man den Zahlen von Alexa.com glauben mag.

*Quelle: Nielsen NetRatings, Home and Work Panel, Dezember 2009

Onlinewerbung boomt – Egal ob Kleinanzeigen oder Zeitungen

18. Januar 2010 Keine Kommentare

In einer neuen Statistik der Nielsen Media Research GmbH wird festgestellt, dass das Volumen an Internetwerbung im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 8,9% zugenommen hat.

Ein anhaltender Zuwachs dieses Trends lässt schlussfolgern, dass gut besuchte Internetseiten, die Onlinewerbung anbieten, mit den etablierten Printmedien immer stärker in Konkurrenz gehen werden.

Kleinanzeigenmärkte, Onlinezeitungen aber auch alle anderen gut besuchte Internetseiten rücken damit in den Blickpunkt von vielen Unternehmen, die an Onlinewerbung interessiert sind.

Selbst kleinste Webseiten, die vielleicht jetzt noch in den Anfängen stecken, welche Kleinanzeigen bereits für wenige Euro monatlich anbieten, können zusammen mit anderen Kleinanzeigenmärkten, Onlinezeitungen u.s.w., den großen etablieren Zeitungshäusern langfristig zur Gefahr werden.

Viele Printmedien hatten in den 90-igern noch ein herablassende Einstellung gegenüber dem Internet, doch mittlerweile wird deutlich, dass diejenigen, die dem Internet nicht genügend Gewicht geben, bald vielleicht sogar um Ihre eigene Existenz bangen müssen.

In dem kommenden Jahrzehnt bleibt zu erwarten, dass sich die Marktanteile weiterhin zu Gunsten der Onlinemedien verlagern werden. Mal schauen, was passiert.

Categories: Marktentwicklung Tags:

Rhein Main Click eröffnet Insolvenzverfahren

15. September 2009 Keine Kommentare

Nun also doch. Bereits im Juli begannen die Spekulationen über die Zukunft von Rheinmainclick. Die Verlagsgruppe Rhein-Main, neben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wichtigste Gesellschafter der Firma, kündigten an, ab Ende August ihre Online-Rubriken wieder auf den eigenen Zeitungsportalen vermarkten. Damit brach eine wichtige Säule des Geschäfts von Rheinmainclick weg. Nun wird zum 1.10.2009 das Insolvenzverfahren eröffnet, so heißt es in der Nachricht auf Rheinmainclick:
“Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 01.10.2009 wird aller Voraussicht nach der Geschäftsbetrieb von Rhein Main Click GmbH & Co. KG eingestellt.
Bis zur Eröffnung des Verfahrens haben Sie die Möglichkeit in allen Märkten auf www.rheinmainclick.de kostenlos zu inserieren.
Die Laufzeit endet, unabhängig vom Startzeitpunkt,
bei allen Anzeigen am 30.09.2009.
Wir bedauern diesen Schritt und möchten uns bei unseren Kunden und Besuchern für die langjährige Treue bedanken.
Ihr Rhein Main Click-Team”

Kleinanzeigen per Twitter. Echtes Bizz oder nur Buzz?

10. Juli 2009 Keine Kommentare

Twitter ist das Buzzword der Stunde. Kaum ein kommerzieller Anbieter von wasauchimmer konnte sich bisher Pressemitteilungen im Stil von “XYZ zwitschert jetzt” (208.000 Google-Treffer) oder “XYZ jetzt auch bei Twitter” (fast 2. Mio mal) verkneifen. Wir natürlich auch nicht…

Doch neben viel heißer Luft, ist oft nicht viel dahinter. Für den Kleinanzeigensektor ist das insofern relelvant, daß es einige Anbieter gibt, die sich mit dem Konzept der Twitter-Kleinanzeigen beschäftigen.

Wie so oft, kommt der Trend aus den USA. Seiten wie www.twitmart.org haben das Konzept eingeführt und auch www.iList.com brüstet sich auf der Startseite dick mit dem Twitter-Service. Ein Hamburger Start-Up schickt nun den englischsprachigen Service und www.tazaar.com mit ins rennen.
Auch in Deutschland gibt es mit www.tweetmarkt.de nun einen Anbieter, der auf dieses Konzept setzt. Bisher scheint das Konzept jedoch eher ein Nischenprodukt für ein paar Nerds zu sein. Die Anzeigen, die pro Tag im Tweetmarkt erscheinen, kann man bisher an einer Hand (mit amputierten Fingern) abzählen. Ein weiteres Problem scheint der Schutz vor Spam zu sein. Unter den wenigen Anzeigen, befinden sich zu allem Überfluß dann auch noch einige Tweets von Wettbewerbern, die auf ihre eigenen Kleinanzeigendienste hinweisen.

Totzdem steht das Konzept ja noch am Anfang und kann sich sicher noch entwickeln. Wir werden daher weiter über diesen Trend berichten.